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Über musik, gesang und tanz

Der Islam ist die 2. größte Religion der Welt. Dein Horizont über diese spirituelle Lebensweise kannst Du hier erweitern
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Über musik, gesang und tanz

Post Posted: Thu Sep 02, 2010 11:46 am

asalam

Was sagt der Islam zu musik,gesang und tanz, viele neigen ja die musik zu mögen,aber welche richtung der musik
ist dementsprechend gut für die Muslime,darf man überhaupt musik hören ist das Haram,
hier einige Texte aus dem quran und hadith



Beweise für das Verbot in Qur’ân und Sunnah:



Allâh sagt in Sûrat Luqmân:

„Und unter den Menschen gibt es solche, die leeres Gerede vorziehen, um (Menschen) von Allâhs Weg hinweg in die Irre zu führen, ...“ [Luqmân:6]


Der Gelehrte der Ummah Ibn ´Abbâs (r.a.) sagte:
„Dies bezieht sich auf Singen.“ Mujâhid sagte: „Es bezieht sich auf Trommel (At-Tabl) spielen.“ [Tafsîr At-Tabari, 21/40]


Al-Hasan Al-Basri sagte:
„Diese Âyah wurde bezüglich Singen und musikalischer Instrumente (wörtlich: Flöten) offenbart.“ [Tafsîr Ibn Kathîr, 3/451]


As-Sa’di sagte:


„Dies umfasst alle Arten von verbotenem Gerede, wie leeres Gerede und Falschheit, alle Arten von unsinnigem Zeug, das zu Kufr und Ungehorsam führt, und auch die Worte derjenigen, die die Wahrheit widerlegen wollen und Falschheit unterstützen, um die Wahrheit zu besiegen. Ebenso Gerede hinter dem Rücken der Leute, Beleidigungen, Lügen, Beschimpfungen und Fluchen, Singen und musikalische Instrumente von Schaitân, und Instrumente, die weder von spirituellem noch weltlichem Nutzen sind.“ [Tafsîr As-Sa’di, 6/150]



Ibn Al-Qayyim sagte:
„Die Interpretation der Sahâba und Tâbi’în, dass ‚leeres Gerede’ sich auf Singen bezieht, genügt. Dies wurde mit authentischer Überliefererkette von Ibn ´Abbâs und Ibn Mas’ûd berichtet. Abu Al-Sahbâ’ sagte: ‚Ich fragte Ibn Mas’ûd nach dem Vers: ‚Und unter den Menschen gibt es solche, die leeres Gerede vorziehen’ (Luqmân:6). Er sagte: ‚Bei Allâh, außer dem es keinen Gott gibt, dies bezieht sich auf Singen.’ – und er wiederholte es dreimal.’ Ebenso wurde von Ibn ´Umar mit einem sahîh Isnâd berichtet, dass hier Singen gemeint ist. Es gibt keinen Widerspruch zwischen der Interpretation von ‚leerem Gerede’ als Singen und der, dass es sich auf Geschichten der Perser und ihrer Könige und den Königen der Römer usw. bezieht, die An-Nadr ibn Al-Hârith den Leuten von Makkah zu erzählen pflegte, um sie vom Qur’ân abzulenken. Beides ist leeres Gerede. Selbst Ibn ´Abbâs sagte: ‚’Leeres Gerede’ ist Falschheit und Gesang.’ Einige Sahâba erwähnten die eine Bedeutung, einige die andere, und wieder einige beide Bedeutungen. Gesang ist schlimmer als Geschichten von Königen, da es zu Zinâ führt und die Heuchelei (im Herzen) mehrt; es gehört zu den Fallen des Schaitân und es vernebelt den Verstand. Die Art und Weise wie es die Leute vom Qur’ân abhält ist schlimmer im Vergleich zu anderen Arten von leerem Gerede, da die Menschen von Natur aus Gesang mögen und ihm von sich aus zuhören möchten. Der Vers verurteilt den Qur’ân mit leerem Gerede zu ersetzen, um (Menschen) vom Weg Allâhs abzuhalten und ihn als Spaß zu betrachten, denn wenn ein Vers des Qur’ân so jemandem verlesen wird, wendet er sich ab als hätte er ihn nicht gehört, als wenn Taubheit in seinen Ohren läge. Wenn er etwas davon hört, macht er sich darüber lustig. Dies passiert nur Leuten, die zu den arrogantesten Kuffâr gehören, und wenn etwas davon den Sängern und denen passiert, die ihnen zuhören, haben sie beide ihren Anteil daran.“ [Ighâthat Al-Lahfân, 1/258-259]

Allâh sagt:

„[Allâh sagte zu Iblîs:] Und betöre nun mit deiner Stimme von ihnen, wen du vermagst, und treibe dein Roß und dein Fußvolk gegen sie´...“ [Al-Isrâ’:64]



Es wird berichtet, dass Mujâhid sagte:

„’Und betöre nun mit deiner Stimme von ihnen, wen du vermagst,’ – seine Stimme ist Gesang und Falschheit.“ Ibn Al-Qayyim sagte: „Diese Idâfah (arabische Grammatikstruktur zur Besitzanzeige; hier: ‚deine Stimme’) dient dazu, die Bedeutung zu spezifizieren, wie auch die Ausdrücke ‚dein Roß’ und ‚dein Fußvolk’. Jeder, der in einer Art und Weise spricht, die Ungehorsam gegenüber Allâh ausdrückt, der eine Flöte spielt oder ein anderes Windinstrument, der verbotene Trommeln spielt, dies ist die Stimme Schaitâns. Jeder, der geht, um eine ungehorsame Tat gegenüber Allâh zu verichten, gehört zu seinem [Schaitâns] Fußvolk, und wer reitet, um eine Sünde zu machen, gehört zu seiner [Schaitâns] Reiterarmee. Das ist die Ansicht der Salaf, wie Ibn Abi Hâtim von Ibn ´Abbâs berichtete: ‚sein Fußvolk’ bezeichnet jeden, der geht, um Allâh ungehorsam zu sein.’“ [Ighâthat Al-Lahfân]



Allâh sagt:
„Wundert ihr euch über diese Verkündigung? Und ihr lacht; aber Weinen tut ihr nicht? Und ihr wollt euch amüsieren?“ [An-Najm:59-61]


´Ikrimah sagte:

„Es wird von Ibn ´Abbâs berichtet, das As-Sumûd (arab.: Amüsieren) im Dialekt der Himyâr Singen bedeutet. Es kann zum Beispiel gesagt werden: ‚Ismidi lana’ (arab.: ‚Sing für uns uns!’), was das gleiche wie ‚ghani’ (arab.: ‚Sing!’) bedeutet. Und er sagte: ‚Wenn sie [die Kuffâr] den Qur’ân hörten, sangen sie. Daraufhin wurde dieser Vers offenbart.’“
Ibn Kathîr sagte:
„Allâh sagt: ‚Und ihr wollt euch amüsieren?’, Sufyân Ath-Thauri berichtete von seinem Vater von Ibn ´Abbâs: ‚Dies bedeutet Gesang. Es ist jemenitisch: ‚Ismad lana’ heißt das gleiche wie ‚ghan lana’ (beides arab.: ‚Sing für uns!’).’ Dies war ebenso die Ansicht von ´Ikrimah.“ [Tafsîr Ibn Kathîr]
Von Abu Umâmah (r.a.) wird berichtet, dass der Gesandte Allâhs (a.s.s.) sagte:
„Verkauft keine singenden Sklavinnen, und kauft sie nicht und lehrt sie nicht. In diesem Handel liegt nichts Gutes, und ihr Preis ist harâm. Wegen dieser Dinge wurde der Vers offenbart: ‚Und unter den Menschen gibt es solche, die leeres Gerede vorziehen, um (Menschen) von Allâhs Weg hinweg in die Irre zu führen, ...’ (Luqmân:6)“ [Hadîth hasan]
Der Gesandte Allâhs (a.s.s.) sagte:
„Unter meiner Ummah wird es Leute geben, die Zinâ, Seide, Alkohol und Musikinstrumente für erlaubt erklären ...“ [Al-Bukhâri Nr. 5590 in einer ta’lîq Version, ebenso überliefert als mausûl bei At-Tabarâni und Al-Baihaqi. Siehe As-Silsilât As-Sahîhah von Al-Albâni, 91]
Ibn Al-Qayyim sagte:
„Dieser authentische Hadîth wird bei Al-Bukhâri in seinem Sahîh überliefert, der ihn als Beweis benutzt und dabei sagte, dass er in einer mu’allaq und majzûm Version vorliegt. Das Kapitel heißt: ‚Was über diejenigen überliefert wurde, die Alkohol erlauben und ihn bei einem anderen Namen nennen’.“
Dieser Hadîth zeigt auf zweifache Weise, dass Musikinstrumente und Spaß haben am Musik hören verboten sind. Zum einen sagte der Prophet (a.s.s.) „... für erlaubt erklären ...“, was beweist, dass die aufgeführten Dinge, einschließlich Musikinstrumente, gemäß der Scharî’ah harâm sind, aber diese Leute erklären sie für erlaubt. Zum anderen werden die Musikinstrumente zusammen mit anderen Dingen erwähnt, die unzweifelhaft harâm sind, wie Zinâ und Alkohol. Wenn sie (d.h. die Musikinstrumente) nicht harâm wären, warum werden sie dann zusammen mit diesen Dinge erwähnt? (aus As-Silsilât As-Sahîhah von Al-Albâni, 1/140-141).




Schaikh Al-Islam Ibn Taimiyyah sagte:

„Dieser Hadîth zeigt, dass Ma’âzif harâm sind, und Ma’âzif heißt gemäß den Gelehrten der arabischen Sprache Musikinstrumente. Dieses Wort umfaßt aller Arten dieser Instrumente.“ [Al-Majmû’, 11/535]
Ibn Al-Qayyim sagte:
„Bezüglich dieser Sache wurden ähnliche Kommentare von Sahl ibn Sa’d As-Sâ’idi, ´Imrân ibn Husain, ´Abdullâh ibn ´Amr, ´Abdullâh ibn ´Abbâs, Abu Hurairah, Abu Umâmah Al-Bâhili, ´Â’ischah Umm Al-Mu’imîn, ´Ali ibn Abi Tâlib, Anas ibn Mâlik, ´Abdurrahmân ibn Sâbit und Al-Ghâzi ibn Rabî’ah.“ Er erwähnte es in Ighâthat Al-Lahfân und zeigt, dass sie (d.h. Musikinstrumente) harâm sind. Von Nâfi’ wird berichtet, dass er sagte: „Einmal hörte Ibn ´Umar ein Flöteninstrument, und er steckte sich die Finger in die Ohren und blieb abseits vom Weg. Er sagte zu mir: ‚O Nâfi’, kannst du noch was hören?’ Ich sagte: ‚Nein.’ Da nahm er die Finger wieder aus den Ohren und sagte: ‚Einmal war ich zusammen mit dem Propheten (a.s.s.) und er hörte etwas Ähnliches, und er hat das gleiche getan.“ (Sahîh Abi Dawûd). Einige unbedeutende Leute meinen, dass dieser Hadîth nicht beweist, dass Musikinstrumente harâm sind, denn für diesen Fall hätte der Gesandte Allâhs (a.s.s.) Ibn ´Umar angewiesen, ebenfalls seine Finger in die Ohren zu stecken, und Ibn ´Umar hätte Nâfi’ angewiesen, seine Finger in die Ohren zu stecken. Die Antwort darauf ist, dass er nicht zugehört hat, aber es hören konnte. Es gibt einen Unterschied zwischen hören und zuhören. Schaikh Al-Islam Ibn Taimiyyah sagte: „Bezüglich (Musik), die eine Person unbeabsichtigt hört, gibt es kein Verbot oder Tadel gemäß dem Konsens der Gelehrten. Lob oder Tadel hängen ab vom Zuhören, nicht vom Hören. Der, der aufmerksam der Rezitation des Qur’âns zuhört, wird dafür belohnt, während der, der sie hörte, aber weder Absicht noch Wille dazu hatte, nicht dafür belohnt wird, da alle Handlungen entsprechend der Absicht beurteilt werden. Das gleiche gilt für verbotene Musikinstrumente: wenn jemand sie unbeabsichtigt hört, so spielt dies keine Rolle.“ [Al-Majmû’, 10/78]
Ibn Qudâmah Al-Maqdisi sagte:
“Der Zuhörer ist derjenige, der beabsichtigt zu hören, was nicht der Fall war bei Ibn ´Umar (r.a.); in diesem Fall handelte es sich lediglich um Hören. Der Prophet (a.s.s.) musste wissen, wann die Musik aufhörte, da er sich weit von diesem Weg entfernt hatte und seine Ohren bedeckte. Er wollte nicht zum Weg zurückkehren oder die Finger aus den Ohren nehmen bis das Geräusch aufgehört hatte. Als er also Ibn ´Umar das Hören erlaubte, war dies aufgrund einer Notwendigkeit.“ [Al-Mughni, 10/173]
(Obwohl das Hören, über das die beiden Imâme (Ibn Taimiyyah und Ibn Qudâmah) schreiben, makrûh ist, war es wegen einer Notwendigkeit erlaubt, wie wir später noch im Kommentar von Imâm Mâlik sehen werden. Und Allâh weiß es am besten.)


Die Meinungen der Gelehrten des Islam:

Al-Qâsim sagte:
“Singen ist ein Teil der Falschheit.“


Al-Hasan sagte:

„Wenn du zu einem Abendessen eingeladen wirst, bei dem Musik gespielt, dann lehn’ die Einladung ab.“ [Al-Jâmi’ von Al-Qairawâni, Seite 262-263]




Schaikh Al-Islam Ibn Taimiyyah sagte:

„Die Ansicht der Imâme der vier Rechtsschulen ist, dass alle Arten von Musikinstrumenten harâm sind. In Sahîh Al-Bukhâri und anderswo wird berichtet, dass der Prophet (a.s.s.) sagte, dass es in seiner Ummah solche geben wird, die Zinâ, Seide, Alkohol und Musikinstrumente für erlaubt erklären, und er sagte ebenfalls, dass diese in Affen und Schweine verwandelt werden. [...] Keiner der Anhänger der vier Rechtsschulen erwähnt eine Uneinigkeit bezüglich Musik.“ [Al-Majmû’, 11/576]


Al-Albâni sagte:
„Die vier Rechtsschulen sind sich einig, dass alle Musikinstrumente harâm sind.“ [As-Sahîhah, 1/145]

Ibn Al-Qayyim sagte:
„Die Madhhab von Abu Hanîfah ist am strengsten in dieser Angelegenheit, und seine Äußerungen gehören zu den schärfsten. Seine Gefährten sagen eindeutig, dass das Hören gleich welcher Musikinstrumente, wie zum Beispiel Flöte oder Trommel, selbst das Klopfen eines Stocks, harâm ist. Ihrer Meinung nach ist dies eine Sünde, die zeigt, dass eine Person ein Fâsiq (Sünder, Übertreter) ist, dessen Zeugnis nicht akzeptabel ist. Einige gingen sogar noch weiter, indem sie sagten, dass Musik zu hören Fisq (Sünde, Übertretung), und sich daran zu erfreuen Kufr ist. Das sind ihre Worte. Zur Unterstützung dieser Ansicht führen sie einen Hadîth an, der allerdings nicht dem Propheten (a.s.s.) zugeschrieben werden kann. Sie sagten, wenn er daran vorbeikommt oder es in seiner Nachbarschaft ist, sollte er das Hören so gut es geht vermeiden. Abu Yûsuf sagte über ein Haus, aus dem der Klang musikalischer Instrumente zu hören ist: ‚Betrete es ohne Erlaubnis, denn schlechte Handlungen zu unterbinden ist eine Pflicht, und wenn der Eintritt ohne Erlaubnis nicht gestattet wäre, könnten die Leute dieser Pflicht nicht nachkommen.“ [Ighâthat Al-Lahfân, 1/425]
Imâm Mâlik wurde nach dem Spielen einer Flöte oder Trommel gefragt, wenn eine Person dies unbeabsichtigt hört und sich daran erfreut. Er antwortete:
„Wenn er merkt, dass er sich daran erfreut, sollte er aufstehen, es sei denn, dass er aufgrund einer Notwendigkeit sitzt oder nicht in der Lage ist, aufzustehen. Wenn er sich auf der Straße befindet, sollte er entweder zurück- oder weitergehen.“ (Al-Jâmi’ von Al-Qairawâni, 262). Er sagte: „Unserer Ansicht nach sind die einzigen Leute, die sowas tun, Fâsiqs.“ [Tafsîr Al-Qurtubi, 14/55]
Ibn ´Abdulbarr sagte:
„Unter den Arten von Einkommen, die gemäß dem Konsens der Gelehrten harâm sind, sind Ribâ, das Geld für eine Prostituierte, alles, was verboten ist, Bestechungen, die Bezahlung für das Weinen über einen Toten [*] und Singen, Geld für den Wahrsager und diejenigen, die behaupten, das Verborgene zu kennen, die Bezahlung für das Spielen einer Flöte und jede Art von Glücksspiel.“ [Al-Kâfi]
[* Bis in die heutige Zeit hinein ist es in einigen Gegenden der islamischen Welt Brauch, beim Tod eines Verwandten jemanden zu engagieren, der für eine bestimmte Zeit Klagelieder singt. In einigen Städten gibt es tatsächlich Leute, die dies professionell machen.


Ibn Al-Qayyim sagte, indem er den Standpunkt von Asch-Schâfi’i erläuterte:

„Seine Gefährten, die seine Madhhab kennen, sagen, dass es harâm ist und verurteilten diejenigen, die es für erlaubt ansahen.“ [Ighâthat Al-Lahfân, 1/425]
Der Author von Kifâyat Al-Akhbâr, der ein schafi’itischer Gelehrter war, zählte Musikinstrumente, wie Flöten und andere, zu Munkar (Schlechtem), und wenn jemand dabei ist (wenn diese gespielt werden), sollte er sie öffentlich verurteilen. Er kann nicht durch die Tatsache, dass es einige verdorbene Gelehrte gibt, entschuldigt werden, denn diese verderben auch die Scharî’ah, oder die üblen Faqîre - d.h die Sûfis, da sie sich selbst Fuqarâ’ nennen – da sie unwissend sind und jedem folgen, der den Mund aufmacht. Sie sind nicht durch das Licht des Wissens geleitet, vielmehr werden sie von jedem Wind hin- und hergewirbelt.“ (Kifâyat Al-Akhbâr, 2/128).


Ibn Al-Qayyim sagte:

„Was die Meinung von Imâm Ahmad betrifft, so berichtete sein Sohn ´Abdullâh: ‚Ich fragte meinen Vater nach Gesang. Er antwortete: ‚Gesang verstärkt nur die Heuchelei im Herzen. Ich lehne es ab.’ Dann erwähnte er die Worte Imâm Mâliks: ‚Nur die Sünder (Fussâq) von uns tun das.’“ [Ighâthat Al-Lahfân]

Ibn Qudâmah, der Forscher der hanbalitischen Rechtsschule, sagte:

„Musikinstrumente sind von drei Arten, die harâm sind. Dies sind Saiteninstrumente und Flöten, die Laute, die Trommel, Rabâb (ein Saiteninstrument) u.s.w. Wer unbeirrt daran festhält, diese zu hören, dessen Zeugnis sollte abgelehnt werden.“ [Al-Mughni, 10/173]. Und er sagte: „Wenn jemand zu einer Versammlung eingeladen wird, in der es etwas Anstößiges gibt, wie Wein oder Musikinstrumente, und er kann diese Leute anklagen, sollte er hingehen und etwas gegen diese Leute sagen, da er in diesem Fall zwei Pflichten erfüllt. Wenn er dies nicht kann, sollte er nicht hingehen.“ [Al-Kâfi, 3/118]
At-Tabari sagte:
“Die Gelehrten von überall sind sich einig, dass Singen makrûh ist und dass es unterbunden werden muss. Obwohl Ibrâhîm ibn Sa’d und ´Ubaidullâh Al-´Anbari eine Ausnahme von der Mehrheit sind, (sollte man beachten, dass) der Gesandte Allâhs sagte: ‚Haltet euch an die Mehrheit.’ Und wer stirbt während er mit der großen Mehrheit uneins ist, stirbt als Unwissender (Jâhili).“ (Tafsîr Al-Qurtubi, 14/56). Bei den früheren Generationen wurde das Wort „makrûh“ für etwas Verbotenes verwendet. Später bekam es die Bedeutung von „nicht empfohlen“. Hier aber muss es als verboten verstanden werden, da At-Tabari sagte: „... und dass es unterbunden werden muss“, und nichts außer dem Verbotenen muss unterbunden werden, und da es in den beiden zitierten Ahâdîth aufs Schärfste verurteilt wird. Al-Qurtubi erwähnte diese Überlieferung und fügte hinzu: „Unter unseren Gefährten sagen Abu Al-Faraj und Al-Qaffâl, dass das Zeugnis eines Sängers und Tänzers abzulehnen ist. Ich sage: wenn es erwiesen ist, dass diese Sache nicht erlaubt ist, dann ist Geld dafür nehmen ebenfalls nicht erlaubt.“
Schaikh Al-Fauzân sagte:
„Was Ibrâhîm ibn Sa’d und ´Ubaidullâh Al-´Anbari über Gesang sagten, bezieht sich nicht auf Gesang heutiger Art. Diese Art von Gesang, die der Gipfel von Unmoral und Obszönität ist, hätten sie niemals erlaubt.“ [Al-I’lâm]
Ibn Taimiyyah sagte:
„Es ist nicht erlaubt, Musikinstrumente herzustellen.“ [Al-Majmû’, 22/140]
. Und er sagte weiter:
„Gemäß der Mehrheit der Gelehrten ist es erlaubt, Musikinstrumente, wie den Tanbûr (Instrument ähnlich einer Mandoline), zu zerstören. Dies ist die Ansicht von Mâlik und die bekanntere von zwei von Ahmad überlieferten Meinungen.“ [Al-Majmû’, 28/113]
Und weiter:
„... Ibn Al-Mundhir schrieb, dass die Gelehrten sich einig sind, dass man niemanden für Gesang und Jammern bezahlen dürfe. ‚Der Konsens aller Gelehrten, von deren Meinung wir gelernt haben, über Singen und Jammern ist, dass sie nicht erlaubt sind. Asch-Schu’bi, An-Nakhâ’i und Mâlik betrachteten es als makrûh (d.h. harâm). Abu Thaur, An-Nu’mân, Abu Hanîfah, Ya’qûb und Muhammad, zwei Schüler von Abu Hanîfah, sagen: „Es ist nicht erlaubt, für Singen und Jammern zu bezahlen. Dies ist auch unsere Ansicht.’ Und er schrieb weiter: ‚Musikinstrumente sind der Wein der Seele, und was sie in der Seele anrichten ist schlimmer als das, was berauschende Getränke anrichten.’“ [Majmû’ Al-Fatâwa, 10/471]
Eine angemessene Ausnahme

Die Ausnahme zu dem oben dargelegten ist der Daff ohne Ringe (eine Handtrommel, die wie ein Tamburin aussieht, aber ohne Rasseln), wenn es von Frauen zum ´Îd oder Hochzeiten gespielt wird. Diese Ansicht wird durch authentische Berichte gestützt. Schaikh Al-Islam Ibn Taimiyyah sagte:
„Aber der Prophet (a.s.s.) machte eine Ausnahme für bestimmte Musikinstrumente zu Hochzeiten und dergleichen, und er erlaubte den Frauen den Daff zu Hochzeiten und anderen festlichen Anlässen zu spielen. Die Männer allerdings spielten nicht zur selben Zeit den Daff oder klatschten in die Hände. In As-Sahîh wird berichtet, dass er sagte: ‚Klatschen ist für die Frauen und At-Tasbîh für die Männer.’ Und er verfluchte Frauen, die Männer nachmachen und Männer, die Frauen nachmachen. Da Singen und den Daff spielen Dinge sind, die Frauen tun, pflegten die Salaf die Männer, die dies taten, als mukhannath (femininer Mann) zu bezeichnen, und sie nannten männliche Sänger verweiblicht – und wie viele gibt es davon heutzutage! Diese Aussagen der Salaf sind sehr bekannt.“
Ähnliches berichtet der Hadîth von ´Â’ischah, als ihr Vater am Tag von ´Îd zu ihr reinkam und zwei junge Mädchen bei ihr die Verse der Ansâr vom Tag von Bu’âth sangen – und jeder mit ein bißchen Gespür weiß, was die Leute über Krieg sagen. Abu Bakr sagte: „Die Musikinstrumente des Schaitân im Haus des Gesandten Allâhs!“ Der Gesandte Allâhs wandte sich von ihnen ab und drehte sich der Wand zu. Einige Gelehrte sagen, dass Abu Bakr niemals jemanden vor dem Gesandten Allâhs rügen würde, aber dass er dachte, dass der Gesandte Allâhs nicht bemerken würde, was passierte. Und Allâh weiß es am besten. Der Prophet (a.s.s.) sagte:
„Laß sie, o Abu Bakr, denn jede Nation hat ihr ´Îd, und das ist heute unser ´Îd für die Nation des Islam.“
Der Hadîth zeigt, dass der Prophet (a.s.s.) und seine Gefährten nicht Gesang zu hören pflegten, denn Abu Bakr As-Siddîq nannte ihn „Musikinstrumente des Schaitân“. Und der Prophet (a.s.s.) billigte diese Aussage; es war kein Einwand wenn er sagte: „Laß sie, o Abu Bakr, denn jede Nation hat ihr ´Îd, und das ist heute unser ´Îd.“ Dies zeigt, dass der Grund, warum es erlaubt war, die Zeit des ´Îd war, und das zu Zeiten außerhalb des ´Îd das Verbot gilt. Schaikh Al-Islam erläuterte dies in seinem Buch Tahrîm Âlât At-Tarab (Das Verbot musikalischer Instrumente). Der Prophet (a.s.s.) billigte den Gesang junger Mädchen am Tag des ´Îd, wie in einem Hadîth gesagt wird: „Damit die Muschrikîn wissen, dass es in unserer Religion eine Zeit für Erholung gibt.“ Nichts in dem Hadîth der zwei jungen Mädchen deutet darauf hin, dass der Prophet (a.s.s.) ihnen zuhörte. Das Verbot bezieht sich auf Zuhören, nicht auf bloßes Hören, ähnlich wie beim Schauen gilt, dass das absichtliche Hinschauen verboten ist, nicht das unbeabsichtigte Sehen. Damit ist klar, dass es [das Spielen des Daff] nur für Frauen gilt. Imâm Abu ´Ubaid definierte den Daff als das, „was von Frauen gespielt wird.“ (Gharîb Hadîth, 3/64).


Eine nicht angemessene Ausnahme

Einige machen eine Ausnahme für Trommeln, die zu Kriegszeiten gespielt werden, und ihnen folgend haben einige moderne Gelehrte Militärmusik erlaubt. Allerdings gibt es dafür keine Grundlage aus zahlreichen Gründen. Zunächst einmal wird hier eine Ausnahme ohne klaren Beweis, abgesehen von der eigenen Meinung und dass man es für gut hält, gemacht, und genau das ist falsch. Zum zweiten sollten sich die Muslime zu Kriegszeiten ihrem Herrn zuwenden. Allâh sagt:
„Sie fragen dich nach der Beute. Sprich: ‘Die Beute gehört Allâh und dem Gesandten. Darum fürchtet Allâh und ordnet die Dinge in Eintracht unter euch ...“ [Al-Anfâl:1]
Musik ist das Gegenteil von Gottesfurcht, es würde die Leute nur davon ablenken, ihres Herrn zu gedenken. Drittens ist das Spielen von Musik [zu diesem Anlass] ein Brauch der Kuffâr, und es ist nicht erlaubt, sie nachzumachen, besonders nicht in einer Sache, die Allâh generell verboten hat, wie Musik. (As-Sahîhah, 1/145)
“Kein Volk wird in die Irre gehen, nachdem es rechtgeleitet wurde, außer dadurch, dass es viel unter sich diskutiert.” (sahîh)
Einige benutzen den Hadîth über die Abessinier, die in der Moschee des Propheten (a.s.s.) spielten, als Beweis dafür, dass Singen erlaubt ist! Al-Bukhâri führte diesen Hadîth in seinem Sahîh unter der Überschrift „Über Speere und Schilde am Tag von ´Îd“ auf. An-Nawawi sagte:
„Das zeigt, dass es erlaubt ist, mit Waffen und Ähnlichem in der Moschee zu spielen“, und er wandte dies auf andere mit Jihâd verknüpfte Aktivitäten an. Aber Al-Hâfiz Ibn Hajar sagte dazu: „Wer über eine Sache spricht, die nicht in sein Gebiet fällt, kommt mit seltsamen Ideen wie dieser daher.“
Einige benutzen als Beweis den Hadîth über die zwei singenden Mädchen, der oben bereits erläutert wurde, aber es lohnt sich an dieser Stelle die Antwort von Ibn Al-Qayyim zu zitieren:
„Ich bin überrascht, dass ihr als Beweis für die Erlaubnis, anspruchsvolle Lieder zu hören, die von uns angeführte Überlieferung über die zwei jungen Mädchen im vorpubertären Alter erwähnt, die am Tag des ´Îd einer jungen Frau einige Verse aus der arabischen Dichtung über Tapferkeit und andere Tugenden im Krieg vorsangen. Wie könnt ihr das eine mit dem anderen vergleichen? Das Seltsamste daran ist, dass gerade dieser Hadîth einer der stärksten Beweise gegen sie ist. Der größte Verteidiger der Wahrheit [Abu Bakr As-Siddîq] nannte sie „musikalische Instrumente des Schaitân“, und der Gesandte Allâhs (a.s.s.) billigte dies und machte lediglich eine Ausnahme für diese beiden jungen Mädchen, die nicht einmal das Alter der Urteilsfähigkeit erreicht hatten, und Worte aus Liedern, die den Zuhörenden nicht verderben. Kann dies als Beweis benutzt werden, um das zu erlauben, was ihr erlaubt, und was ihr vom Hören (von Musik) wisst, die unzweideutige Dinge enthält. Subhânallâh! Wie können doch Leute in die Irre gehen!“ (Madârij
As-Sâlikîn, 1/493).

Ibn Al-Jauzi sagte:
„´Â’ischah war zu der Zeit noch jung, und nichts wurde von ihr nach Erreichen der Pubertät überliefert außer der Verurteilung von Gesang. Ihr Neffe, Al-Qâsim ibn Muhammad, verurteilte Gesang und meinte, dass man ihm nicht zuhören dürfe, und er stützte sich dabei auf ihr Wissen.“ [Talbîs Iblîs, 229][/color]

Al-Hâfiz Ibn Hajar sagte:
„Eine Gruppe der Sûfis benutzt diesen Hadîth – den Hadîth über die zwei jungen Mädchen – als Beweis dafür, dass Singen und das Hören von Gesang erlaubt seien, egal ob es dabei musikalische Begleitung gibt oder nicht. Diese Ansicht wird zu Genüge widerlegt von ´Â’ischah in folgendem Hadîth, wo sie sagt: ‚Sie waren keine Sängerinnen.’ Sie stellte klar, dass sie keine Sänger im eigentlichen Sinne waren, auch wenn der Wortlaut der Überlieferung dies vermuten läßt. So sollten wir es begrenzen auf das, was im Text erwähnt wird bezüglich des Anlasses und der Art und Weise, um kein Risiko einzugehen, gegen ein Prinzip, d.h. einen Hadîth, zu verstoßen. Und Allâh weiß es am besten.“ [Fath Al-Bâri, 2/442-443]
Einige haben sogar die Nerven zu behaupten, dass die Sahâba und Tâbi’în Gesang hörten und nichts dabei fanden!

Al-Fauzân sagte dazu:

„Wir fordern diese dazu auf, uns einen authentischen auf diese Sahâba und Tâbi’în zurückgehenden Hadîth zu zeigen, der beweist, was sie ihnen zuschreiben.“ Und er sagte weiter: „Imâm Muslim erwähnt in der Einleitung zu seinem Sahîh, dass ´Abdullâh ibn Al-Mubârak sagte: ‚Der Isnâd ist ein Teil der Religion. Wäre es nicht für den Isnâd, so könnte jeder sagen was er will!“
Einige von ihnen sagen, dass die Ahâdîth, die Musik verbieten, alle erfunden seien. Kein Hadîth wurde nicht wenigstens von einer Gruppe von Gelehrten kritisiert. Ibn Bâz sagte:
„Die Ahâdîth, die über das Verbot der Musik überliefert wurden, sind nicht allesamt falsch, wie einige behaupten. Einige davon sind in Sahîh Al-Bukhâri, das das authentischste Buch nach dem Buch Allâhs ist, einige sind hasan, einige sind schwach. Da es aber viele davon mit verschiedenen Überlieferungsketten gibt, stellen sie einen klaren Beweis dar, dass Musikinstrumente harâm sind.“
Alle Imâme sind sich einige über die Authentizität der Ahâdîth, die Gesang und Musikinstrumente verbieten, abgesehen von Abu Hamîd Al-Ghazzâli, der jedoch kein Wissen über Hadîth hatte, und Ibn Hazm Aber Al-Albâni zeigte die Fehler von Ibn Hazm auf, und Ibn Hazm selbst sagte, dass wenn einer dieser Ahâdîth authentisch wäre, er sich danach richten würde. Jetzt haben sie Beweise, dass diese Überlieferungen authentisch sind, da es eine Unzahl von Büchern der Gelehrten gibt, die diese Ahâdîth für sahîh erklären, und da drehen sie sich auf ihren Fersen um. Sie sind noch extremer als Ibn Hazm, in Wahrheit sind sie nicht wie er, da sie nicht qualifiziert sind und man sich nicht auf sie stützen kann.

Einige von ihnen sagen, dass die Gelehrten Gesang verboten haben, da er zusammen mit Versammlungen, in denen Alkohol getrunken wird, erwähnt wird, wo die Leute bis spät in die Nacht ihre Zeit für schlechte Dinge verschwenden. Asch-Schaukâni sagte:
„Die Antwort darauf ist, dass diese Dinge zusammen zu erwähnen nicht heißt, dass sie nur verboten sind, wenn sie alle zusammen auftreten. Sonst würde dies bedeuten, dass Zinâ, wie im Hadîth erwähnt, nur harâm ist, wenn es von Alkohol und Musik begleitet wird. Genauso könnte dann ein Vers wie:
„... denn er glaubte ja nicht an Allâh, den Allmächtigen, und forderte nicht zur Speisung der Armen auf.“ [Al-Hâqqah:33-34]
bedeuten, dass es nicht harâm ist, nicht an Allâh zu glauben, wenn dies nicht zusammen mit der Unterlassung zur Speisung der Armen aufzufordern einhergeht. Wenn nun gesagt wird, dass das Verbot dieser Dinge aus anderen Überlieferungen bekannt ist, so ist die Antwort, dass das Verbot von Musikinstrumenten ebenfalls aus anderen Beweisen bekannt ist, wie bereits erwähnt.“ (Nail Al-Autâr, 8/107)
Einige sagen, dass “leeres Gerede” sich nicht auf Gesang bezieht. Dies wurde bereits zu Anfang widerlegt. Al-Qurtubi sagte:
„Dies – die Meinung, dass es sich auf Gesang bezieht – ist das Beste, was über diesen Vers gesagt wurde, und Ibn Mas’ûd schwor dreimal bei Allâh, außer Dem es keinen anderen Gott gibt, dass hier Gesang gemeint ist.“ Daraufhin erwähnt er andere Imâme mit derselben Ansicht, dann noch andere Meinungen über diese Sache. Dann sagt er abschließend: „Die erste Ansicht ist das Beste von Allem, was über diese Sache gesagt worden ist, wegen des marfû’ Hadîth und der Ansichten der Sahâba und Tâbi’în.“ [Tafsîr Al-Qurtubi]
Ibn Al-Qayyim sagte, nachdem er diesen Tafsîr zitierte:
„Al-Hâkim Abu ´Abdullâh sagte in seinem Tafsîr von Kitâb Al-Mustadrak: ‚Laß’ denjenigen, der Wissen sucht, wissen, dass der Tafsîr von einem Sahâbi, der Zeuge der Offenbarung war, ein Hadîth mit Isnâd entsprechend den Kriterien der beiden Schaikhs (Al-Bukhâri und Muslim) ist.’ An anderer Stelle in seinem Buch sagt er: ‚Unserer Meinung nach hat dieser Hadîth die gleiche Stufe wie eine marfû’ Überlieferung. Obwohl ihr Tafsîr [d.h. der Sahâba] diskutiert werden kann, ist er immer noch akzeptabler als der Tafsîr der Leute, die nach ihnen kamen, da sie von der Ummah am besten wissen, was Allâh in Seinem Buch meinte. Es wurde zu ihren Lebzeiten offenbart und sie waren die ersten, die darin angesprochen waren. Sie lernten den Tafsîr in Wort und Tat direkt vom Propheten (a.s.s.). Und sie waren Araber, die die wahre Bedeutung der [arabischen] Worte verstanden. Deshalb sollten die Muslime so wenig wie möglich auf andere Interpretationen ausweichen.“
Einige von ihnen meinen sogar, dass Gesang eine Form der Anbetung ist, wenn die Absicht dabei ist, dadurch Allâh gehorsamer zu werden.

Ibn Al-Qayyim sagte dazu:

„Wie sonderbar! Was für ein Glaube, Licht, Einsicht, Rechtleitung und Wissen kann man durch Hören melodischer Verse und Musik, in denen das meiste, was gesagt wird, harâm ist und den Zorn Allâhs verdient, bekommen? [...] Wie kann jemand mit dem geringsten bißchen Verständnis und Glaube im Herzen sich Allâh nähern und seinen Glauben stärken, indem er sich an etwas erfreut, was Allâh haßt und den verabscheut, der es sagt und den, der es annimmt?“ [Madârij As-Sâlikîn, 1/485]

Schaikh Al-Islam sagte, als er den Status einer Person, die sich an Gesang gewöhnt hat, diskutierte:

“Du wirst finden, dass diejenigen, die sich daran gewöhnt haben und für die es wie das tägliche Brot ist, niemals das Verlangen haben, den Qur’ân zu hören, oder sich darüber freuen, und sie werden beim Hören seiner Verse niemals das gleiche empfinden wie wenn sie Poesie hören. Und tatsächlich, wenn sie den Qur’ân hören ist ihr Herz abwesend und sie sprechen miteinander während er rezitiert wird. Wenn sie aber Gesang und Händeklatschen hören, senken sie ihre Stimme und hören aufmerksam zu.“ [Majmû’ Al-Fatâwa, 11/557 ff]

Einige sagen, dass Musik das Herz erweicht und sanftmütige Gefühle hervorruft. Das stimmt nicht, denn sie erregt Gelüste und Begierden. Wenn es wirklich stimmen würde, was sie sagen, hätte sie mit Sicherheit die Herzen der Musiker selbst erweicht und ihr Verhalten verbessert. Bekanntlich sind die meisten von ihnen auf Abwegen und verhalten sich unmöglich.

[/b] Schlußfolgerung

Vielleicht wird diese kurze Abhandlung dem aufrichtigen und objektiven Leser klar machen, dass die Ansicht, dass Musik erlaubt sei, keine Grundlage hat. Es gibt in dieser Frage keine zwei Meinungen. Deshalb müssen wir die Leute anweisen auf die beste Art und Weise und dann Schritt für Schritt Musik öffentlich verurteilen, wenn wir dazu in der Lage sind. Wir sollten uns nicht vom Ruhm eines Mannes täuschen lassen, besonders nicht in einer Zeit, in der diejenigen, die am Islam richtig festhalten, zu Fremden geworden sind. Derjenige, der Gesang und Musikinstrumente als erlaubt ansieht, unterstützt lediglich die Begierde der heutigen Massen, als ob sie diejenigen sind, die ein Fatwa geben, das er nur noch unterschreibt. Bei den meisten Fragen untersuchen sie die Meinungen der verschiedenen Fuqahâ’, um sich dann die leichteste auszusuchen, wie sie zum Teil sogar selber zugeben. Danach suchen sie dann nach dem Beweis, bzw. nach Scheinargumenten, die nicht mehr als eine Stück verrottetes Fleisch wert sind. Wie oft schon haben diese Leute im Namen der Scharî’ah Dinge gebilligt, die in Wahrheit nichts mit dem Islam zu tun haben!
Bemühe dich, den Islam vom Buch deines Herrn und der Sunnah deines Propheten zu lernen. Sag’ nicht, der Soundso hat gesagt, denn du kannst die Wahrheit nicht von Menschen allein lernen. Lerne die Wahrheit, und messe danach die Menschen daran. Das sollte genügen für den, der seine Begierden unter Kontrolle hat und sich seinem Herrn hingibt. Möge das oben Geschriebene die Herzen der Gläubigen heilen und das Geflüster aus den Herzen derjenigen, die von verführerischen Einflüsterungen geplagt werden, vertreiben. Möge es denjenigen bloßstellen, der vom Weg der Offenbarung abweicht und sich die leichteste Meinung aussucht in dem Glauben, dass er mit etwas gekommen ist, was die vorherigen Generationen nicht erreicht haben, und er spricht von Allâh ohne Wissen. Sie wollten Fisq (Sünde) vermeiden und endeten mit einer Bid’ah – möge Allâh ihnen Seinen Segen in dieser Sache verweigern. Es wäre besser für sie gewesen, wenn sie dem Weg der Gläubigen gefolgt wären.
[b]

Und Allâh weiß es am besten. Möge Allâh Seinen Gesandten segnen, der den Weg der Gläubigen deutlich gemacht hat, und seine Gefährten und diejenigen, die ihnen aufrichtig folgen bis zum Tag des Jüngsten Gerichts.

Eine Zusammenfassung der Broschüre Ad-Darb bi Al-Nawa li man abâha Al-Ma’âzif li Al-Hawa von Schaikh Sa’d Ad-Dîn ibn Muhammad Al-Kibbi.

Für weitere Informationen:

Al-I’lâm bi Naqd Kitâb Al-Halâl wa Al-Harâm von Schaikh Al-´Allâmah Sâlih ibn Fauzân Al-Fauzân

As-Samâ’ von Schaikh Al-Islam Ibn Al-Qayyim

Tahrîm Âlât At-Tarab von Schaikh Muhammad Nâsir Ad-Dîn Al-Albâni

quelle: Islam Q&A
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“…unter denen zu sein, die glauben und einander ermahnen zur Geduld und einander ermahnen zur Barmherzigkeit. Koran[90:17]

Der größte Reichtum ist die Vernunft,
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die edelste Abstammung ist ein guter Charakter.


Fatima-jaan
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Re: Über musik, gesang und tanz

Post Posted: Thu Sep 02, 2010 12:49 pm

Der Text ist authentisch und die Beweise sind stark.

Das einzige was erlaubt ist, ist Daff für Frauen in Hochzeiten. Alles andere ist verboten! Musik ist haram und derjenige der sie hört, wird im Barzach in der Zwischenstation zwischen Diesseits und Jenseits heisses Blei in das Ohr gegossen bekommen bis Yaumul Qiama, das hat der Prophet(sas) in der Nacht der Himmelsreise gesehen. Wer seine Blicke nicht senkt und haram sieht wird heisses Blei in das Auge gegossen bekommen.

- wer Musik hört wird die Anbetung nicht geniessen, die Anbetung wird für ihn immer eine Last sein, er wird 5 mal Gebet nicht einhalten können und auch wenn, er wird die Süße des Iman nicht wahrnehmen, er wird sich zum Gebet zwingen

- das Herz wird durch Musik hören krank werden, und ein krankes Herz ist ein faules Herz in der Anbetung und ein starkes Herz bei Sünden
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Re: Über musik, gesang und tanz

Post Posted: Thu Sep 02, 2010 9:40 pm

As-Salam

Nun gut,dann werde ich anfangen wenig musik zu hören oder garnicht.
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Wissen schafft Frieden .Der Zorn ist ein Schlüssel zu vielen Übeln .Standhafte Menschen erreichen ihre Ziele durch Geduld und Ausdauer.

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Re: Über musik, gesang und tanz

Post Posted: Fri Sep 03, 2010 10:36 pm

Fatima-jaan:
asalam

Was sagt der Islam zu musik,gesang und tanz, viele neigen ja die musik zu mögen,aber welche richtung der musik
ist dementsprechend gut für die Muslime,darf man überhaupt musik hören ist das Haram,
hier einige Texte aus dem quran und hadith



Beweise für das Verbot in Qur’ân und Sunnah:



Allâh sagt in Sûrat Luqmân:

„Und unter den Menschen gibt es solche, die leeres Gerede vorziehen, um (Menschen) von Allâhs Weg hinweg in die Irre zu führen, ...“ [Luqmân:6]


Der Gelehrte der Ummah Ibn ´Abbâs (r.a.) sagte:
„Dies bezieht sich auf Singen.“ Mujâhid sagte: „Es bezieht sich auf Trommel (At-Tabl) spielen.“ [Tafsîr At-Tabari, 21/40]


Al-Hasan Al-Basri sagte:
„Diese Âyah wurde bezüglich Singen und musikalischer Instrumente (wörtlich: Flöten) offenbart.“ [Tafsîr Ibn Kathîr, 3/451]


As-Sa’di sagte:


„Dies umfasst alle Arten von verbotenem Gerede, wie leeres Gerede und Falschheit, alle Arten von unsinnigem Zeug, das zu Kufr und Ungehorsam führt, und auch die Worte derjenigen, die die Wahrheit widerlegen wollen und Falschheit unterstützen, um die Wahrheit zu besiegen. Ebenso Gerede hinter dem Rücken der Leute, Beleidigungen, Lügen, Beschimpfungen und Fluchen, Singen und musikalische Instrumente von Schaitân, und Instrumente, die weder von spirituellem noch weltlichem Nutzen sind.“ [Tafsîr As-Sa’di, 6/150]



Ibn Al-Qayyim sagte:
„Die Interpretation der Sahâba und Tâbi’în, dass ‚leeres Gerede’ sich auf Singen bezieht, genügt. Dies wurde mit authentischer Überliefererkette von Ibn ´Abbâs und Ibn Mas’ûd berichtet. Abu Al-Sahbâ’ sagte: ‚Ich fragte Ibn Mas’ûd nach dem Vers: ‚Und unter den Menschen gibt es solche, die leeres Gerede vorziehen’ (Luqmân:6). Er sagte: ‚Bei Allâh, außer dem es keinen Gott gibt, dies bezieht sich auf Singen.’ – und er wiederholte es dreimal.’ Ebenso wurde von Ibn ´Umar mit einem sahîh Isnâd berichtet, dass hier Singen gemeint ist. Es gibt keinen Widerspruch zwischen der Interpretation von ‚leerem Gerede’ als Singen und der, dass es sich auf Geschichten der Perser und ihrer Könige und den Königen der Römer usw. bezieht, die An-Nadr ibn Al-Hârith den Leuten von Makkah zu erzählen pflegte, um sie vom Qur’ân abzulenken. Beides ist leeres Gerede. Selbst Ibn ´Abbâs sagte: ‚’Leeres Gerede’ ist Falschheit und Gesang.’ Einige Sahâba erwähnten die eine Bedeutung, einige die andere, und wieder einige beide Bedeutungen. Gesang ist schlimmer als Geschichten von Königen, da es zu Zinâ führt und die Heuchelei (im Herzen) mehrt; es gehört zu den Fallen des Schaitân und es vernebelt den Verstand. Die Art und Weise wie es die Leute vom Qur’ân abhält ist schlimmer im Vergleich zu anderen Arten von leerem Gerede, da die Menschen von Natur aus Gesang mögen und ihm von sich aus zuhören möchten. Der Vers verurteilt den Qur’ân mit leerem Gerede zu ersetzen, um (Menschen) vom Weg Allâhs abzuhalten und ihn als Spaß zu betrachten, denn wenn ein Vers des Qur’ân so jemandem verlesen wird, wendet er sich ab als hätte er ihn nicht gehört, als wenn Taubheit in seinen Ohren läge. Wenn er etwas davon hört, macht er sich darüber lustig. Dies passiert nur Leuten, die zu den arrogantesten Kuffâr gehören, und wenn etwas davon den Sängern und denen passiert, die ihnen zuhören, haben sie beide ihren Anteil daran.“ [Ighâthat Al-Lahfân, 1/258-259]

Allâh sagt:

„[Allâh sagte zu Iblîs:] Und betöre nun mit deiner Stimme von ihnen, wen du vermagst, und treibe dein Roß und dein Fußvolk gegen sie´...“ [Al-Isrâ’:64]



Es wird berichtet, dass Mujâhid sagte:

„’Und betöre nun mit deiner Stimme von ihnen, wen du vermagst,’ – seine Stimme ist Gesang und Falschheit.“ Ibn Al-Qayyim sagte: „Diese Idâfah (arabische Grammatikstruktur zur Besitzanzeige; hier: ‚deine Stimme’) dient dazu, die Bedeutung zu spezifizieren, wie auch die Ausdrücke ‚dein Roß’ und ‚dein Fußvolk’. Jeder, der in einer Art und Weise spricht, die Ungehorsam gegenüber Allâh ausdrückt, der eine Flöte spielt oder ein anderes Windinstrument, der verbotene Trommeln spielt, dies ist die Stimme Schaitâns. Jeder, der geht, um eine ungehorsame Tat gegenüber Allâh zu verichten, gehört zu seinem [Schaitâns] Fußvolk, und wer reitet, um eine Sünde zu machen, gehört zu seiner [Schaitâns] Reiterarmee. Das ist die Ansicht der Salaf, wie Ibn Abi Hâtim von Ibn ´Abbâs berichtete: ‚sein Fußvolk’ bezeichnet jeden, der geht, um Allâh ungehorsam zu sein.’“ [Ighâthat Al-Lahfân]



Allâh sagt:
„Wundert ihr euch über diese Verkündigung? Und ihr lacht; aber Weinen tut ihr nicht? Und ihr wollt euch amüsieren?“ [An-Najm:59-61]


´Ikrimah sagte:

„Es wird von Ibn ´Abbâs berichtet, das As-Sumûd (arab.: Amüsieren) im Dialekt der Himyâr Singen bedeutet. Es kann zum Beispiel gesagt werden: ‚Ismidi lana’ (arab.: ‚Sing für uns uns!’), was das gleiche wie ‚ghani’ (arab.: ‚Sing!’) bedeutet. Und er sagte: ‚Wenn sie [die Kuffâr] den Qur’ân hörten, sangen sie. Daraufhin wurde dieser Vers offenbart.’“
Ibn Kathîr sagte:
„Allâh sagt: ‚Und ihr wollt euch amüsieren?’, Sufyân Ath-Thauri berichtete von seinem Vater von Ibn ´Abbâs: ‚Dies bedeutet Gesang. Es ist jemenitisch: ‚Ismad lana’ heißt das gleiche wie ‚ghan lana’ (beides arab.: ‚Sing für uns!’).’ Dies war ebenso die Ansicht von ´Ikrimah.“ [Tafsîr Ibn Kathîr]
Von Abu Umâmah (r.a.) wird berichtet, dass der Gesandte Allâhs (a.s.s.) sagte:
„Verkauft keine singenden Sklavinnen, und kauft sie nicht und lehrt sie nicht. In diesem Handel liegt nichts Gutes, und ihr Preis ist harâm. Wegen dieser Dinge wurde der Vers offenbart: ‚Und unter den Menschen gibt es solche, die leeres Gerede vorziehen, um (Menschen) von Allâhs Weg hinweg in die Irre zu führen, ...’ (Luqmân:6)“ [Hadîth hasan]
Der Gesandte Allâhs (a.s.s.) sagte:
„Unter meiner Ummah wird es Leute geben, die Zinâ, Seide, Alkohol und Musikinstrumente für erlaubt erklären ...“ [Al-Bukhâri Nr. 5590 in einer ta’lîq Version, ebenso überliefert als mausûl bei At-Tabarâni und Al-Baihaqi. Siehe As-Silsilât As-Sahîhah von Al-Albâni, 91]
Ibn Al-Qayyim sagte:
„Dieser authentische Hadîth wird bei Al-Bukhâri in seinem Sahîh überliefert, der ihn als Beweis benutzt und dabei sagte, dass er in einer mu’allaq und majzûm Version vorliegt. Das Kapitel heißt: ‚Was über diejenigen überliefert wurde, die Alkohol erlauben und ihn bei einem anderen Namen nennen’.“
Dieser Hadîth zeigt auf zweifache Weise, dass Musikinstrumente und Spaß haben am Musik hören verboten sind. Zum einen sagte der Prophet (a.s.s.) „... für erlaubt erklären ...“, was beweist, dass die aufgeführten Dinge, einschließlich Musikinstrumente, gemäß der Scharî’ah harâm sind, aber diese Leute erklären sie für erlaubt. Zum anderen werden die Musikinstrumente zusammen mit anderen Dingen erwähnt, die unzweifelhaft harâm sind, wie Zinâ und Alkohol. Wenn sie (d.h. die Musikinstrumente) nicht harâm wären, warum werden sie dann zusammen mit diesen Dinge erwähnt? (aus As-Silsilât As-Sahîhah von Al-Albâni, 1/140-141).




Schaikh Al-Islam Ibn Taimiyyah sagte:

„Dieser Hadîth zeigt, dass Ma’âzif harâm sind, und Ma’âzif heißt gemäß den Gelehrten der arabischen Sprache Musikinstrumente. Dieses Wort umfaßt aller Arten dieser Instrumente.“ [Al-Majmû’, 11/535]
Ibn Al-Qayyim sagte:
„Bezüglich dieser Sache wurden ähnliche Kommentare von Sahl ibn Sa’d As-Sâ’idi, ´Imrân ibn Husain, ´Abdullâh ibn ´Amr, ´Abdullâh ibn ´Abbâs, Abu Hurairah, Abu Umâmah Al-Bâhili, ´Â’ischah Umm Al-Mu’imîn, ´Ali ibn Abi Tâlib, Anas ibn Mâlik, ´Abdurrahmân ibn Sâbit und Al-Ghâzi ibn Rabî’ah.“ Er erwähnte es in Ighâthat Al-Lahfân und zeigt, dass sie (d.h. Musikinstrumente) harâm sind. Von Nâfi’ wird berichtet, dass er sagte: „Einmal hörte Ibn ´Umar ein Flöteninstrument, und er steckte sich die Finger in die Ohren und blieb abseits vom Weg. Er sagte zu mir: ‚O Nâfi’, kannst du noch was hören?’ Ich sagte: ‚Nein.’ Da nahm er die Finger wieder aus den Ohren und sagte: ‚Einmal war ich zusammen mit dem Propheten (a.s.s.) und er hörte etwas Ähnliches, und er hat das gleiche getan.“ (Sahîh Abi Dawûd). Einige unbedeutende Leute meinen, dass dieser Hadîth nicht beweist, dass Musikinstrumente harâm sind, denn für diesen Fall hätte der Gesandte Allâhs (a.s.s.) Ibn ´Umar angewiesen, ebenfalls seine Finger in die Ohren zu stecken, und Ibn ´Umar hätte Nâfi’ angewiesen, seine Finger in die Ohren zu stecken. Die Antwort darauf ist, dass er nicht zugehört hat, aber es hören konnte. Es gibt einen Unterschied zwischen hören und zuhören. Schaikh Al-Islam Ibn Taimiyyah sagte: „Bezüglich (Musik), die eine Person unbeabsichtigt hört, gibt es kein Verbot oder Tadel gemäß dem Konsens der Gelehrten. Lob oder Tadel hängen ab vom Zuhören, nicht vom Hören. Der, der aufmerksam der Rezitation des Qur’âns zuhört, wird dafür belohnt, während der, der sie hörte, aber weder Absicht noch Wille dazu hatte, nicht dafür belohnt wird, da alle Handlungen entsprechend der Absicht beurteilt werden. Das gleiche gilt für verbotene Musikinstrumente: wenn jemand sie unbeabsichtigt hört, so spielt dies keine Rolle.“ [Al-Majmû’, 10/78]
Ibn Qudâmah Al-Maqdisi sagte:
“Der Zuhörer ist derjenige, der beabsichtigt zu hören, was nicht der Fall war bei Ibn ´Umar (r.a.); in diesem Fall handelte es sich lediglich um Hören. Der Prophet (a.s.s.) musste wissen, wann die Musik aufhörte, da er sich weit von diesem Weg entfernt hatte und seine Ohren bedeckte. Er wollte nicht zum Weg zurückkehren oder die Finger aus den Ohren nehmen bis das Geräusch aufgehört hatte. Als er also Ibn ´Umar das Hören erlaubte, war dies aufgrund einer Notwendigkeit.“ [Al-Mughni, 10/173]
(Obwohl das Hören, über das die beiden Imâme (Ibn Taimiyyah und Ibn Qudâmah) schreiben, makrûh ist, war es wegen einer Notwendigkeit erlaubt, wie wir später noch im Kommentar von Imâm Mâlik sehen werden. Und Allâh weiß es am besten.)


Die Meinungen der Gelehrten des Islam:

Al-Qâsim sagte:
“Singen ist ein Teil der Falschheit.“


Al-Hasan sagte:

„Wenn du zu einem Abendessen eingeladen wirst, bei dem Musik gespielt, dann lehn’ die Einladung ab.“ [Al-Jâmi’ von Al-Qairawâni, Seite 262-263]




Schaikh Al-Islam Ibn Taimiyyah sagte:

„Die Ansicht der Imâme der vier Rechtsschulen ist, dass alle Arten von Musikinstrumenten harâm sind. In Sahîh Al-Bukhâri und anderswo wird berichtet, dass der Prophet (a.s.s.) sagte, dass es in seiner Ummah solche geben wird, die Zinâ, Seide, Alkohol und Musikinstrumente für erlaubt erklären, und er sagte ebenfalls, dass diese in Affen und Schweine verwandelt werden. [...] Keiner der Anhänger der vier Rechtsschulen erwähnt eine Uneinigkeit bezüglich Musik.“ [Al-Majmû’, 11/576]


Al-Albâni sagte:
„Die vier Rechtsschulen sind sich einig, dass alle Musikinstrumente harâm sind.“ [As-Sahîhah, 1/145]

Ibn Al-Qayyim sagte:
„Die Madhhab von Abu Hanîfah ist am strengsten in dieser Angelegenheit, und seine Äußerungen gehören zu den schärfsten. Seine Gefährten sagen eindeutig, dass das Hören gleich welcher Musikinstrumente, wie zum Beispiel Flöte oder Trommel, selbst das Klopfen eines Stocks, harâm ist. Ihrer Meinung nach ist dies eine Sünde, die zeigt, dass eine Person ein Fâsiq (Sünder, Übertreter) ist, dessen Zeugnis nicht akzeptabel ist. Einige gingen sogar noch weiter, indem sie sagten, dass Musik zu hören Fisq (Sünde, Übertretung), und sich daran zu erfreuen Kufr ist. Das sind ihre Worte. Zur Unterstützung dieser Ansicht führen sie einen Hadîth an, der allerdings nicht dem Propheten (a.s.s.) zugeschrieben werden kann. Sie sagten, wenn er daran vorbeikommt oder es in seiner Nachbarschaft ist, sollte er das Hören so gut es geht vermeiden. Abu Yûsuf sagte über ein Haus, aus dem der Klang musikalischer Instrumente zu hören ist: ‚Betrete es ohne Erlaubnis, denn schlechte Handlungen zu unterbinden ist eine Pflicht, und wenn der Eintritt ohne Erlaubnis nicht gestattet wäre, könnten die Leute dieser Pflicht nicht nachkommen.“ [Ighâthat Al-Lahfân, 1/425]
Imâm Mâlik wurde nach dem Spielen einer Flöte oder Trommel gefragt, wenn eine Person dies unbeabsichtigt hört und sich daran erfreut. Er antwortete:
„Wenn er merkt, dass er sich daran erfreut, sollte er aufstehen, es sei denn, dass er aufgrund einer Notwendigkeit sitzt oder nicht in der Lage ist, aufzustehen. Wenn er sich auf der Straße befindet, sollte er entweder zurück- oder weitergehen.“ (Al-Jâmi’ von Al-Qairawâni, 262). Er sagte: „Unserer Ansicht nach sind die einzigen Leute, die sowas tun, Fâsiqs.“ [Tafsîr Al-Qurtubi, 14/55]
Ibn ´Abdulbarr sagte:
„Unter den Arten von Einkommen, die gemäß dem Konsens der Gelehrten harâm sind, sind Ribâ, das Geld für eine Prostituierte, alles, was verboten ist, Bestechungen, die Bezahlung für das Weinen über einen Toten [*] und Singen, Geld für den Wahrsager und diejenigen, die behaupten, das Verborgene zu kennen, die Bezahlung für das Spielen einer Flöte und jede Art von Glücksspiel.“ [Al-Kâfi]
[* Bis in die heutige Zeit hinein ist es in einigen Gegenden der islamischen Welt Brauch, beim Tod eines Verwandten jemanden zu engagieren, der für eine bestimmte Zeit Klagelieder singt. In einigen Städten gibt es tatsächlich Leute, die dies professionell machen.


Ibn Al-Qayyim sagte, indem er den Standpunkt von Asch-Schâfi’i erläuterte:

„Seine Gefährten, die seine Madhhab kennen, sagen, dass es harâm ist und verurteilten diejenigen, die es für erlaubt ansahen.“ [Ighâthat Al-Lahfân, 1/425]
Der Author von Kifâyat Al-Akhbâr, der ein schafi’itischer Gelehrter war, zählte Musikinstrumente, wie Flöten und andere, zu Munkar (Schlechtem), und wenn jemand dabei ist (wenn diese gespielt werden), sollte er sie öffentlich verurteilen. Er kann nicht durch die Tatsache, dass es einige verdorbene Gelehrte gibt, entschuldigt werden, denn diese verderben auch die Scharî’ah, oder die üblen Faqîre - d.h die Sûfis, da sie sich selbst Fuqarâ’ nennen – da sie unwissend sind und jedem folgen, der den Mund aufmacht. Sie sind nicht durch das Licht des Wissens geleitet, vielmehr werden sie von jedem Wind hin- und hergewirbelt.“ (Kifâyat Al-Akhbâr, 2/128).


Ibn Al-Qayyim sagte:

„Was die Meinung von Imâm Ahmad betrifft, so berichtete sein Sohn ´Abdullâh: ‚Ich fragte meinen Vater nach Gesang. Er antwortete: ‚Gesang verstärkt nur die Heuchelei im Herzen. Ich lehne es ab.’ Dann erwähnte er die Worte Imâm Mâliks: ‚Nur die Sünder (Fussâq) von uns tun das.’“ [Ighâthat Al-Lahfân]

Ibn Qudâmah, der Forscher der hanbalitischen Rechtsschule, sagte:

„Musikinstrumente sind von drei Arten, die harâm sind. Dies sind Saiteninstrumente und Flöten, die Laute, die Trommel, Rabâb (ein Saiteninstrument) u.s.w. Wer unbeirrt daran festhält, diese zu hören, dessen Zeugnis sollte abgelehnt werden.“ [Al-Mughni, 10/173]. Und er sagte: „Wenn jemand zu einer Versammlung eingeladen wird, in der es etwas Anstößiges gibt, wie Wein oder Musikinstrumente, und er kann diese Leute anklagen, sollte er hingehen und etwas gegen diese Leute sagen, da er in diesem Fall zwei Pflichten erfüllt. Wenn er dies nicht kann, sollte er nicht hingehen.“ [Al-Kâfi, 3/118]
At-Tabari sagte:
“Die Gelehrten von überall sind sich einig, dass Singen makrûh ist und dass es unterbunden werden muss. Obwohl Ibrâhîm ibn Sa’d und ´Ubaidullâh Al-´Anbari eine Ausnahme von der Mehrheit sind, (sollte man beachten, dass) der Gesandte Allâhs sagte: ‚Haltet euch an die Mehrheit.’ Und wer stirbt während er mit der großen Mehrheit uneins ist, stirbt als Unwissender (Jâhili).“ (Tafsîr Al-Qurtubi, 14/56). Bei den früheren Generationen wurde das Wort „makrûh“ für etwas Verbotenes verwendet. Später bekam es die Bedeutung von „nicht empfohlen“. Hier aber muss es als verboten verstanden werden, da At-Tabari sagte: „... und dass es unterbunden werden muss“, und nichts außer dem Verbotenen muss unterbunden werden, und da es in den beiden zitierten Ahâdîth aufs Schärfste verurteilt wird. Al-Qurtubi erwähnte diese Überlieferung und fügte hinzu: „Unter unseren Gefährten sagen Abu Al-Faraj und Al-Qaffâl, dass das Zeugnis eines Sängers und Tänzers abzulehnen ist. Ich sage: wenn es erwiesen ist, dass diese Sache nicht erlaubt ist, dann ist Geld dafür nehmen ebenfalls nicht erlaubt.“
Schaikh Al-Fauzân sagte:
„Was Ibrâhîm ibn Sa’d und ´Ubaidullâh Al-´Anbari über Gesang sagten, bezieht sich nicht auf Gesang heutiger Art. Diese Art von Gesang, die der Gipfel von Unmoral und Obszönität ist, hätten sie niemals erlaubt.“ [Al-I’lâm]
Ibn Taimiyyah sagte:
„Es ist nicht erlaubt, Musikinstrumente herzustellen.“ [Al-Majmû’, 22/140]
. Und er sagte weiter:
„Gemäß der Mehrheit der Gelehrten ist es erlaubt, Musikinstrumente, wie den Tanbûr (Instrument ähnlich einer Mandoline), zu zerstören. Dies ist die Ansicht von Mâlik und die bekanntere von zwei von Ahmad überlieferten Meinungen.“ [Al-Majmû’, 28/113]
Und weiter:
„... Ibn Al-Mundhir schrieb, dass die Gelehrten sich einig sind, dass man niemanden für Gesang und Jammern bezahlen dürfe. ‚Der Konsens aller Gelehrten, von deren Meinung wir gelernt haben, über Singen und Jammern ist, dass sie nicht erlaubt sind. Asch-Schu’bi, An-Nakhâ’i und Mâlik betrachteten es als makrûh (d.h. harâm). Abu Thaur, An-Nu’mân, Abu Hanîfah, Ya’qûb und Muhammad, zwei Schüler von Abu Hanîfah, sagen: „Es ist nicht erlaubt, für Singen und Jammern zu bezahlen. Dies ist auch unsere Ansicht.’ Und er schrieb weiter: ‚Musikinstrumente sind der Wein der Seele, und was sie in der Seele anrichten ist schlimmer als das, was berauschende Getränke anrichten.’“ [Majmû’ Al-Fatâwa, 10/471]
Eine angemessene Ausnahme

Die Ausnahme zu dem oben dargelegten ist der Daff ohne Ringe (eine Handtrommel, die wie ein Tamburin aussieht, aber ohne Rasseln), wenn es von Frauen zum ´Îd oder Hochzeiten gespielt wird. Diese Ansicht wird durch authentische Berichte gestützt. Schaikh Al-Islam Ibn Taimiyyah sagte:
„Aber der Prophet (a.s.s.) machte eine Ausnahme für bestimmte Musikinstrumente zu Hochzeiten und dergleichen, und er erlaubte den Frauen den Daff zu Hochzeiten und anderen festlichen Anlässen zu spielen. Die Männer allerdings spielten nicht zur selben Zeit den Daff oder klatschten in die Hände. In As-Sahîh wird berichtet, dass er sagte: ‚Klatschen ist für die Frauen und At-Tasbîh für die Männer.’ Und er verfluchte Frauen, die Männer nachmachen und Männer, die Frauen nachmachen. Da Singen und den Daff spielen Dinge sind, die Frauen tun, pflegten die Salaf die Männer, die dies taten, als mukhannath (femininer Mann) zu bezeichnen, und sie nannten männliche Sänger verweiblicht – und wie viele gibt es davon heutzutage! Diese Aussagen der Salaf sind sehr bekannt.“
Ähnliches berichtet der Hadîth von ´Â’ischah, als ihr Vater am Tag von ´Îd zu ihr reinkam und zwei junge Mädchen bei ihr die Verse der Ansâr vom Tag von Bu’âth sangen – und jeder mit ein bißchen Gespür weiß, was die Leute über Krieg sagen. Abu Bakr sagte: „Die Musikinstrumente des Schaitân im Haus des Gesandten Allâhs!“ Der Gesandte Allâhs wandte sich von ihnen ab und drehte sich der Wand zu. Einige Gelehrte sagen, dass Abu Bakr niemals jemanden vor dem Gesandten Allâhs rügen würde, aber dass er dachte, dass der Gesandte Allâhs nicht bemerken würde, was passierte. Und Allâh weiß es am besten. Der Prophet (a.s.s.) sagte:
„Laß sie, o Abu Bakr, denn jede Nation hat ihr ´Îd, und das ist heute unser ´Îd für die Nation des Islam.“
Der Hadîth zeigt, dass der Prophet (a.s.s.) und seine Gefährten nicht Gesang zu hören pflegten, denn Abu Bakr As-Siddîq nannte ihn „Musikinstrumente des Schaitân“. Und der Prophet (a.s.s.) billigte diese Aussage; es war kein Einwand wenn er sagte: „Laß sie, o Abu Bakr, denn jede Nation hat ihr ´Îd, und das ist heute unser ´Îd.“ Dies zeigt, dass der Grund, warum es erlaubt war, die Zeit des ´Îd war, und das zu Zeiten außerhalb des ´Îd das Verbot gilt. Schaikh Al-Islam erläuterte dies in seinem Buch Tahrîm Âlât At-Tarab (Das Verbot musikalischer Instrumente). Der Prophet (a.s.s.) billigte den Gesang junger Mädchen am Tag des ´Îd, wie in einem Hadîth gesagt wird: „Damit die Muschrikîn wissen, dass es in unserer Religion eine Zeit für Erholung gibt.“ Nichts in dem Hadîth der zwei jungen Mädchen deutet darauf hin, dass der Prophet (a.s.s.) ihnen zuhörte. Das Verbot bezieht sich auf Zuhören, nicht auf bloßes Hören, ähnlich wie beim Schauen gilt, dass das absichtliche Hinschauen verboten ist, nicht das unbeabsichtigte Sehen. Damit ist klar, dass es [das Spielen des Daff] nur für Frauen gilt. Imâm Abu ´Ubaid definierte den Daff als das, „was von Frauen gespielt wird.“ (Gharîb Hadîth, 3/64).


Eine nicht angemessene Ausnahme

Einige machen eine Ausnahme für Trommeln, die zu Kriegszeiten gespielt werden, und ihnen folgend haben einige moderne Gelehrte Militärmusik erlaubt. Allerdings gibt es dafür keine Grundlage aus zahlreichen Gründen. Zunächst einmal wird hier eine Ausnahme ohne klaren Beweis, abgesehen von der eigenen Meinung und dass man es für gut hält, gemacht, und genau das ist falsch. Zum zweiten sollten sich die Muslime zu Kriegszeiten ihrem Herrn zuwenden. Allâh sagt:
„Sie fragen dich nach der Beute. Sprich: ‘Die Beute gehört Allâh und dem Gesandten. Darum fürchtet Allâh und ordnet die Dinge in Eintracht unter euch ...“ [Al-Anfâl:1]
Musik ist das Gegenteil von Gottesfurcht, es würde die Leute nur davon ablenken, ihres Herrn zu gedenken. Drittens ist das Spielen von Musik [zu diesem Anlass] ein Brauch der Kuffâr, und es ist nicht erlaubt, sie nachzumachen, besonders nicht in einer Sache, die Allâh generell verboten hat, wie Musik. (As-Sahîhah, 1/145)
“Kein Volk wird in die Irre gehen, nachdem es rechtgeleitet wurde, außer dadurch, dass es viel unter sich diskutiert.” (sahîh)
Einige benutzen den Hadîth über die Abessinier, die in der Moschee des Propheten (a.s.s.) spielten, als Beweis dafür, dass Singen erlaubt ist! Al-Bukhâri führte diesen Hadîth in seinem Sahîh unter der Überschrift „Über Speere und Schilde am Tag von ´Îd“ auf. An-Nawawi sagte:
„Das zeigt, dass es erlaubt ist, mit Waffen und Ähnlichem in der Moschee zu spielen“, und er wandte dies auf andere mit Jihâd verknüpfte Aktivitäten an. Aber Al-Hâfiz Ibn Hajar sagte dazu: „Wer über eine Sache spricht, die nicht in sein Gebiet fällt, kommt mit seltsamen Ideen wie dieser daher.“
Einige benutzen als Beweis den Hadîth über die zwei singenden Mädchen, der oben bereits erläutert wurde, aber es lohnt sich an dieser Stelle die Antwort von Ibn Al-Qayyim zu zitieren:
„Ich bin überrascht, dass ihr als Beweis für die Erlaubnis, anspruchsvolle Lieder zu hören, die von uns angeführte Überlieferung über die zwei jungen Mädchen im vorpubertären Alter erwähnt, die am Tag des ´Îd einer jungen Frau einige Verse aus der arabischen Dichtung über Tapferkeit und andere Tugenden im Krieg vorsangen. Wie könnt ihr das eine mit dem anderen vergleichen? Das Seltsamste daran ist, dass gerade dieser Hadîth einer der stärksten Beweise gegen sie ist. Der größte Verteidiger der Wahrheit [Abu Bakr As-Siddîq] nannte sie „musikalische Instrumente des Schaitân“, und der Gesandte Allâhs (a.s.s.) billigte dies und machte lediglich eine Ausnahme für diese beiden jungen Mädchen, die nicht einmal das Alter der Urteilsfähigkeit erreicht hatten, und Worte aus Liedern, die den Zuhörenden nicht verderben. Kann dies als Beweis benutzt werden, um das zu erlauben, was ihr erlaubt, und was ihr vom Hören (von Musik) wisst, die unzweideutige Dinge enthält. Subhânallâh! Wie können doch Leute in die Irre gehen!“ (Madârij
As-Sâlikîn, 1/493).

Ibn Al-Jauzi sagte:
„´Â’ischah war zu der Zeit noch jung, und nichts wurde von ihr nach Erreichen der Pubertät überliefert außer der Verurteilung von Gesang. Ihr Neffe, Al-Qâsim ibn Muhammad, verurteilte Gesang und meinte, dass man ihm nicht zuhören dürfe, und er stützte sich dabei auf ihr Wissen.“ [Talbîs Iblîs, 229][/color]

Al-Hâfiz Ibn Hajar sagte:
„Eine Gruppe der Sûfis benutzt diesen Hadîth – den Hadîth über die zwei jungen Mädchen – als Beweis dafür, dass Singen und das Hören von Gesang erlaubt seien, egal ob es dabei musikalische Begleitung gibt oder nicht. Diese Ansicht wird zu Genüge widerlegt von ´Â’ischah in folgendem Hadîth, wo sie sagt: ‚Sie waren keine Sängerinnen.’ Sie stellte klar, dass sie keine Sänger im eigentlichen Sinne waren, auch wenn der Wortlaut der Überlieferung dies vermuten läßt. So sollten wir es begrenzen auf das, was im Text erwähnt wird bezüglich des Anlasses und der Art und Weise, um kein Risiko einzugehen, gegen ein Prinzip, d.h. einen Hadîth, zu verstoßen. Und Allâh weiß es am besten.“ [Fath Al-Bâri, 2/442-443]
Einige haben sogar die Nerven zu behaupten, dass die Sahâba und Tâbi’în Gesang hörten und nichts dabei fanden!

Al-Fauzân sagte dazu:

„Wir fordern diese dazu auf, uns einen authentischen auf diese Sahâba und Tâbi’în zurückgehenden Hadîth zu zeigen, der beweist, was sie ihnen zuschreiben.“ Und er sagte weiter: „Imâm Muslim erwähnt in der Einleitung zu seinem Sahîh, dass ´Abdullâh ibn Al-Mubârak sagte: ‚Der Isnâd ist ein Teil der Religion. Wäre es nicht für den Isnâd, so könnte jeder sagen was er will!“
Einige von ihnen sagen, dass die Ahâdîth, die Musik verbieten, alle erfunden seien. Kein Hadîth wurde nicht wenigstens von einer Gruppe von Gelehrten kritisiert. Ibn Bâz sagte:
„Die Ahâdîth, die über das Verbot der Musik überliefert wurden, sind nicht allesamt falsch, wie einige behaupten. Einige davon sind in Sahîh Al-Bukhâri, das das authentischste Buch nach dem Buch Allâhs ist, einige sind hasan, einige sind schwach. Da es aber viele davon mit verschiedenen Überlieferungsketten gibt, stellen sie einen klaren Beweis dar, dass Musikinstrumente harâm sind.“
Alle Imâme sind sich einige über die Authentizität der Ahâdîth, die Gesang und Musikinstrumente verbieten, abgesehen von Abu Hamîd Al-Ghazzâli, der jedoch kein Wissen über Hadîth hatte, und Ibn Hazm Aber Al-Albâni zeigte die Fehler von Ibn Hazm auf, und Ibn Hazm selbst sagte, dass wenn einer dieser Ahâdîth authentisch wäre, er sich danach richten würde. Jetzt haben sie Beweise, dass diese Überlieferungen authentisch sind, da es eine Unzahl von Büchern der Gelehrten gibt, die diese Ahâdîth für sahîh erklären, und da drehen sie sich auf ihren Fersen um. Sie sind noch extremer als Ibn Hazm, in Wahrheit sind sie nicht wie er, da sie nicht qualifiziert sind und man sich nicht auf sie stützen kann.

Einige von ihnen sagen, dass die Gelehrten Gesang verboten haben, da er zusammen mit Versammlungen, in denen Alkohol getrunken wird, erwähnt wird, wo die Leute bis spät in die Nacht ihre Zeit für schlechte Dinge verschwenden. Asch-Schaukâni sagte:
„Die Antwort darauf ist, dass diese Dinge zusammen zu erwähnen nicht heißt, dass sie nur verboten sind, wenn sie alle zusammen auftreten. Sonst würde dies bedeuten, dass Zinâ, wie im Hadîth erwähnt, nur harâm ist, wenn es von Alkohol und Musik begleitet wird. Genauso könnte dann ein Vers wie:
„... denn er glaubte ja nicht an Allâh, den Allmächtigen, und forderte nicht zur Speisung der Armen auf.“ [Al-Hâqqah:33-34]
bedeuten, dass es nicht harâm ist, nicht an Allâh zu glauben, wenn dies nicht zusammen mit der Unterlassung zur Speisung der Armen aufzufordern einhergeht. Wenn nun gesagt wird, dass das Verbot dieser Dinge aus anderen Überlieferungen bekannt ist, so ist die Antwort, dass das Verbot von Musikinstrumenten ebenfalls aus anderen Beweisen bekannt ist, wie bereits erwähnt.“ (Nail Al-Autâr, 8/107)
Einige sagen, dass “leeres Gerede” sich nicht auf Gesang bezieht. Dies wurde bereits zu Anfang widerlegt. Al-Qurtubi sagte:
„Dies – die Meinung, dass es sich auf Gesang bezieht – ist das Beste, was über diesen Vers gesagt wurde, und Ibn Mas’ûd schwor dreimal bei Allâh, außer Dem es keinen anderen Gott gibt, dass hier Gesang gemeint ist.“ Daraufhin erwähnt er andere Imâme mit derselben Ansicht, dann noch andere Meinungen über diese Sache. Dann sagt er abschließend: „Die erste Ansicht ist das Beste von Allem, was über diese Sache gesagt worden ist, wegen des marfû’ Hadîth und der Ansichten der Sahâba und Tâbi’în.“ [Tafsîr Al-Qurtubi]
Ibn Al-Qayyim sagte, nachdem er diesen Tafsîr zitierte:
„Al-Hâkim Abu ´Abdullâh sagte in seinem Tafsîr von Kitâb Al-Mustadrak: ‚Laß’ denjenigen, der Wissen sucht, wissen, dass der Tafsîr von einem Sahâbi, der Zeuge der Offenbarung war, ein Hadîth mit Isnâd entsprechend den Kriterien der beiden Schaikhs (Al-Bukhâri und Muslim) ist.’ An anderer Stelle in seinem Buch sagt er: ‚Unserer Meinung nach hat dieser Hadîth die gleiche Stufe wie eine marfû’ Überlieferung. Obwohl ihr Tafsîr [d.h. der Sahâba] diskutiert werden kann, ist er immer noch akzeptabler als der Tafsîr der Leute, die nach ihnen kamen, da sie von der Ummah am besten wissen, was Allâh in Seinem Buch meinte. Es wurde zu ihren Lebzeiten offenbart und sie waren die ersten, die darin angesprochen waren. Sie lernten den Tafsîr in Wort und Tat direkt vom Propheten (a.s.s.). Und sie waren Araber, die die wahre Bedeutung der [arabischen] Worte verstanden. Deshalb sollten die Muslime so wenig wie möglich auf andere Interpretationen ausweichen.“
Einige von ihnen meinen sogar, dass Gesang eine Form der Anbetung ist, wenn die Absicht dabei ist, dadurch Allâh gehorsamer zu werden.

Ibn Al-Qayyim sagte dazu:

„Wie sonderbar! Was für ein Glaube, Licht, Einsicht, Rechtleitung und Wissen kann man durch Hören melodischer Verse und Musik, in denen das meiste, was gesagt wird, harâm ist und den Zorn Allâhs verdient, bekommen? [...] Wie kann jemand mit dem geringsten bißchen Verständnis und Glaube im Herzen sich Allâh nähern und seinen Glauben stärken, indem er sich an etwas erfreut, was Allâh haßt und den verabscheut, der es sagt und den, der es annimmt?“ [Madârij As-Sâlikîn, 1/485]

Schaikh Al-Islam sagte, als er den Status einer Person, die sich an Gesang gewöhnt hat, diskutierte:

“Du wirst finden, dass diejenigen, die sich daran gewöhnt haben und für die es wie das tägliche Brot ist, niemals das Verlangen haben, den Qur’ân zu hören, oder sich darüber freuen, und sie werden beim Hören seiner Verse niemals das gleiche empfinden wie wenn sie Poesie hören. Und tatsächlich, wenn sie den Qur’ân hören ist ihr Herz abwesend und sie sprechen miteinander während er rezitiert wird. Wenn sie aber Gesang und Händeklatschen hören, senken sie ihre Stimme und hören aufmerksam zu.“ [Majmû’ Al-Fatâwa, 11/557 ff]

Einige sagen, dass Musik das Herz erweicht und sanftmütige Gefühle hervorruft. Das stimmt nicht, denn sie erregt Gelüste und Begierden. Wenn es wirklich stimmen würde, was sie sagen, hätte sie mit Sicherheit die Herzen der Musiker selbst erweicht und ihr Verhalten verbessert. Bekanntlich sind die meisten von ihnen auf Abwegen und verhalten sich unmöglich.

[/b] Schlußfolgerung

Vielleicht wird diese kurze Abhandlung dem aufrichtigen und objektiven Leser klar machen, dass die Ansicht, dass Musik erlaubt sei, keine Grundlage hat. Es gibt in dieser Frage keine zwei Meinungen. Deshalb müssen wir die Leute anweisen auf die beste Art und Weise und dann Schritt für Schritt Musik öffentlich verurteilen, wenn wir dazu in der Lage sind. Wir sollten uns nicht vom Ruhm eines Mannes täuschen lassen, besonders nicht in einer Zeit, in der diejenigen, die am Islam richtig festhalten, zu Fremden geworden sind. Derjenige, der Gesang und Musikinstrumente als erlaubt ansieht, unterstützt lediglich die Begierde der heutigen Massen, als ob sie diejenigen sind, die ein Fatwa geben, das er nur noch unterschreibt. Bei den meisten Fragen untersuchen sie die Meinungen der verschiedenen Fuqahâ’, um sich dann die leichteste auszusuchen, wie sie zum Teil sogar selber zugeben. Danach suchen sie dann nach dem Beweis, bzw. nach Scheinargumenten, die nicht mehr als eine Stück verrottetes Fleisch wert sind. Wie oft schon haben diese Leute im Namen der Scharî’ah Dinge gebilligt, die in Wahrheit nichts mit dem Islam zu tun haben!
Bemühe dich, den Islam vom Buch deines Herrn und der Sunnah deines Propheten zu lernen. Sag’ nicht, der Soundso hat gesagt, denn du kannst die Wahrheit nicht von Menschen allein lernen. Lerne die Wahrheit, und messe danach die Menschen daran. Das sollte genügen für den, der seine Begierden unter Kontrolle hat und sich seinem Herrn hingibt. Möge das oben Geschriebene die Herzen der Gläubigen heilen und das Geflüster aus den Herzen derjenigen, die von verführerischen Einflüsterungen geplagt werden, vertreiben. Möge es denjenigen bloßstellen, der vom Weg der Offenbarung abweicht und sich die leichteste Meinung aussucht in dem Glauben, dass er mit etwas gekommen ist, was die vorherigen Generationen nicht erreicht haben, und er spricht von Allâh ohne Wissen. Sie wollten Fisq (Sünde) vermeiden und endeten mit einer Bid’ah – möge Allâh ihnen Seinen Segen in dieser Sache verweigern. Es wäre besser für sie gewesen, wenn sie dem Weg der Gläubigen gefolgt wären.
[b]

Und Allâh weiß es am besten. Möge Allâh Seinen Gesandten segnen, der den Weg der Gläubigen deutlich gemacht hat, und seine Gefährten und diejenigen, die ihnen aufrichtig folgen bis zum Tag des Jüngsten Gerichts.

Eine Zusammenfassung der Broschüre Ad-Darb bi Al-Nawa li man abâha Al-Ma’âzif li Al-Hawa von Schaikh Sa’d Ad-Dîn ibn Muhammad Al-Kibbi.

Für weitere Informationen:

Al-I’lâm bi Naqd Kitâb Al-Halâl wa Al-Harâm von Schaikh Al-´Allâmah Sâlih ibn Fauzân Al-Fauzân

As-Samâ’ von Schaikh Al-Islam Ibn Al-Qayyim

Tahrîm Âlât At-Tarab von Schaikh Muhammad Nâsir Ad-Dîn Al-Albâni

quelle: Islam Q&A



As-Salam

Eine Frage habe ich ,können wir denn ohne Musik leben ?
Ich meine jetzt nicht die Art von Musik,die nur leeres Gerede und schlechte sachen vorkommen.

Ich meine die Musik z.B., Ghazal,Klassik,Qawali,wo auch der Name Allahs und auch oft vorkommt und eher harmonische Songs sind,
darf man diese Art von Musik auch nicht hören,ich verstehe nicht ,bitte um Auferklärung,wenn jemand davon Ahnung hat.

Mit Freundlichen Grüßen und Frieden
Iman.
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Re: Über musik, gesang und tanz

Post Posted: Sat Sep 04, 2010 1:58 pm

Salamu aleikum wa rahmatullah,

Wenn man fragen würde können wir ohne Essen, ohne Trinken, ohne Sauerstoff, ohne Sonne, Pflanzen etc..leben dann würde man die Frage verstehen, da diese Sachen alle primäre Lebensbedürfnisse befriedigen, ohne die man nicht überleben kann.

Da Musik den Geist des Gläubigen schadet, lässt sich ohne Musik natürlich viel besser leben als mit.

Musik hat einen sehr großen Einfluss auf das Herz und auf Wünsche bzw.Träume. Da das Herz das zentrale Organ des Glaubens ist und nur Ruhe in der Anbetung und Gedenken Allahs findet, so wurde das Herz nämlich erschaffen, schadet Musik es weil die Musik es schafft sehr schnell das Herz zu ergreifen und es in Richtung von Begierden, Wünschen und unrealistische Vorstellungen zu lenken.

Jede Sünde verursacht einen schwarzen Fleck bzw Punkt im Herzen und je mehr Sünden jemand hat, umso schwächer wird sein Antrieb für gottesdienstliche Handlungen. Das heisst das Musik das Herz für gottesdientliche Handlungen schwächt. Es wird sich kaum jemand finden lassen der kein Hijjab trägt und regelmäßig Musik hört und gleichzeitig 5 mal regelmäßig über einen längeren Zeitraum betet, das wird die Person nciht schaffen.

Was Qawali, Ghazal, Klassik etc betrifft:

Mag sein dass der Text einen Sinn ergibt und durchaus gute Bedeutung dahinter steckt, aber da sie mit Instrumenten in einer unerlaubten Art und Weise präsentiert wird, verliert das Gute darin seine Wirkung. Es ist unmöglich Erlaubtes und Verbotenes zu mischen ohne dass das Gute darin seine Wirkung verliert.
Islam ist ein komplexes System das nur funktionieren und seine Wirkung entfalten kann, wenn er als Ganzes praktiziert wird ohne dass man etwas neues hinzufügt oder etwas davon weg nimmt.

Die Lebensweise des Propheten(sas) als Vorbild der Muslime zeigt uns den richtigen Weg und die richtigen Mittel um das Ziel am Ende zu erreichen. Der Prophet(sas) sagte ungefähr: "Es gibt nichts was Gut wäre und ich es euch nicht gesagt hätte, und es gibt nichts was schlecht wäre und ich euch davon nicht gewarnt hätte."

Und er hat uns davor gewarnt Musik zu hören. Leute die diese Ghazals und Qawalis machen haben sich vom Weg des Propheten(sas) entfernt, weil der Prophet(sas) so eine Art von Anbetung weder praktiziert, noch befohlen oder empfohlen hat. Im Gegenteil hat er uns davor gewarnt.
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Re: Über musik, gesang und tanz

Post Posted: Sat Sep 04, 2010 8:08 pm

Assalamualeikum wa rahmatullahi wa barakatuh,
eigentlich sollte bei jener Thematik ein authentischer Hadith, wäre es auch nur ein Ahad Hadith, reichen um es zu klären ob Musik halal oder Haram ist.
Und Musik ist definitiv haram.
Der Gesandte Allâhs (a.s.s.) sagte:
„Unter meiner Ummah wird es Leute geben, die Zinâ, Seide, Alkohol und Musikinstrumente für erlaubt erklären ...“ [Al-Bukhâri Nr. 5590 in einer ta’lîq Version, ebenso überliefert als mausûl bei At-Tabarâni und Al-Baihaqi. Siehe As-Silsilât As-Sahîhah von Al-Albâni, 91]
Aber man unternimmt nicht den spezifischen Takfir auf jenen, der Musikinstrumente für halal erklärt da der prophet saw. sie zu "seiner Ummah" zählt.
Nach Iqamatul Hujja und wenn die shurut erfüllt sind ect kam dann vielleicht anfangen über solch eine Thematik zu reden wallahu 3alim
Das wichtige ist das man nicht seinen eigenen Gelüsten folgt hierbei und man sich im klaren sein sollte das es haram ist, auch wenn man musik gern hört.
Denn wer bspw. Alkohol trinkt jedoch sagt das es haram ist, ist noch ein Muslim, wir schliessen ihn nicht aus dem Islam aus wie es die Khawaridj gemacht haben, aber jemand der sagt alkohol ist halal man muss nicht beten ect. jener ist mit kafir, da man sonst ja auch juden und christen entschuldigen könnte wallahu 3alim.
wa salamu 3ala man itaba3al huda
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Es wurde gesagt: "Jener, der sich von Sünden abkehrt, dessen Herz wird erweicht; und jener, der das verbotene verlässt und das erlaubte nimmt, dessen Verstand wird erleuchtet.

Es wurde gesagt: " Der glücklichste aller Leute ist jener, der ein ehrliches Herz hat, einen geduldigen Körper und Zufriedenheit mit dem was er besitzt.

Aus: Vorbereitung auf den Tag des Gerichts von Imam ibn Hajar al Asqalani.

Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: Allah wird demjenigen nicht barmherzig sein, bei dem die Menschen kein Erbarmen finden.

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Re: Über musik, gesang und tanz

Post Posted: Sun Sep 05, 2010 10:39 pm

As-Salam

Nicht alle Musikarten sind Haram,man muss sich fragen Was ist Musik überhaupt ????

Ich finde der Begriff Musik bedeutet soviel wie Kunst und Poesie ,klänge und Töne zu kombinieren,sodas
schöne Melodien,angemessene Texte und Klänge zutreffend und zusammen zustande kommen.
Gibt es einen Quranvers wo Allah die Musik verboten hat ?
Musik ist von Allah selbst Erschaffen worden,wieso sollte Er es dann den Menschen verbieten!
Wenn der Iman stark genug ist ,dann bringt einem nicht ein zwei Lieder zum Unglauben !
Musik zu hören entspannt die Seele,und Allah sagt auch ,wir sollen Gutes für uns tuen.
Es gibt verschiedene Arten von Musik , eine Musik wo die Texte einfach Absurd sind und nur mit das Vergnügliche/Begierde zu tun hat.Diese Musikart ist Sünde und verboten!

Es gibt die Art von Musik ,wo sie über Dein Land singen ,es gibt Musik wo schöne Poesien vorkommen,
solche wie Maulana Rumi oder von anderen Guten Künstler/Meister!

Ich denke wir können nicht sagen Musik sei jetzt verboten,denn zu der Zeit des Propheten
gabs auch schon Musik,damit meine ich auch vielleicht Instrumente die eben erlaubt sind.

Vielleicht sollte man nicht andauernd Musik hören ,wenn dann schöne Lieder die Emotional
sind und im Grenzen sind!

Weiter schreibe ich dazu doch bin jetzt sehr Müde!

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Re: Über musik, gesang und tanz

Post Posted: Mon Sep 06, 2010 12:50 pm

Es ist schwer manchmal die eigene Neigung abzuschalten und etwas anzunehmen was einem nicht gefällt, aber wenn es um Islam geht, dann hat man keine andere Wahl. Man kann sagen, dass man einen schwachen Iman hat und deshalb Musik hört, aber nicht etwas für erlaubt erklären was Allah und der Prophet(sas) verboten haben.

Aus deinem Beitrag wird erkennbar dass deine Neigungen in diesem Punkt die Oberhand haben. Du hängst an Musik (welche Art das auch immer ist denn es gibt nicht die gute Art von Musik und die schlechte Art von Musik. Musik ist Musik) und versuchst eine Legitimation dafür zu finden, ungehindert Musik zu hören.

Was Mulana Rumi etc betrifft:

Maulana ist ein Dichter, kein Islamgelehrter, er hat zwar religiöse Werke verfasst, aber er ist kein Islamgelehrter sondern primär ein Poet, der gute und teilweise auch umstrittene Werke geschrieben hat.
Wir Muslime sind verpflichtet den Propheten zu folgen nicht Maulana oder sonst wen.
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Re: Über musik, gesang und tanz

Post Posted: Mon Sep 06, 2010 12:57 pm

Wenn man etwas im Islam für erlaubt erklärt dann muss man Beweise bringen aus dem Buche Allahs und der Sunnah seines Gesandten und nicht aus den eigenen Neigungen sprechen.

Der islamische Rechtsspruch über Musik:

www.al-tamhid-verlag.e...ur-an.html
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Re: Über musik, gesang und tanz

Post Posted: Mon Sep 06, 2010 3:49 pm

Fremder:
Es ist schwer manchmal die eigene Neigung abzuschalten und etwas anzunehmen was einem nicht gefällt, aber wenn es um Islam geht, dann hat man keine andere Wahl. Man kann sagen, dass man einen schwachen Iman hat und deshalb Musik hört, aber nicht etwas für erlaubt erklären was Allah und der Prophet(sas) verboten haben.

Aus deinem Beitrag wird erkennbar dass deine Neigungen in diesem Punkt die Oberhand haben. Du hängst an Musik (welche Art das auch immer ist denn es gibt nicht die gute Art von Musik und die schlechte Art von Musik. Musik ist Musik) und versuchst eine Legitimation dafür zu finden, ungehindert Musik zu hören.

Was Mulana Rumi etc betrifft:

Maulana ist ein Dichter, kein Islamgelehrter, er hat zwar religiöse Werke verfasst, aber er ist kein Islamgelehrter sondern primär ein Poet, der gute und teilweise auch umstrittene Werke geschrieben hat.
Wir Muslime sind verpflichtet den Propheten zu folgen nicht Maulana oder sonst wen.

As-Salam

Es ist Richtig ,das wir uns nach dem Islam orientieren,und uns nach seinen Geboten halten!
Vorher wusste ich es nicht das Musik wirklich verboten sei,nun jetzt weiss ich es genauer.
Ich höre nicht viel Musik ,dafür habe ich nicht die Zeit dazu,doch wenn ich dann die Zeit habe und ich möchte gerne Musik hören,höre ich mir gerne Musik aus meinem Land.Es gibt viele afghanische Sänger die Gute Lieder singen.
Doch wo ich jetzt weiss anhand Eure Beiträge ,das Musik verboten ist ,werde ich es versuchen so Gut wie möglich nicht mehr zu hören.
Dafür einen schönen Dank an meine Geschwister ,die mich darauf hingewiesen haben.

Ich bitte auch Allah um Verzeihung ,wenn ich was falsches gemacht habe!


Was ich noch sehr gerne ansprechen möchte ist , die Musik die auf Hochzeiten gesungen werden
ist ja auch verboten dann,und wenn Frauen tanzen und fremde Männer zuschauen , das ist sehr schlimm.

Da frage ich mich ,vielleicht wissen die es auch nicht und deshalb machen sie auch so weiter,wie gewohnt,
ein Sänger kommt ,er singt zum Beispiel ( Allah charch bezan bischin da Maidan ,oder I Duchtaraka bibin in Jawanmargira bibin)entschuldigt bitte ,aber wenn die solche Sachen singen und die Frauen tanzen
auch noch ,wissen sie nicht das die Männer zuschauen,das ist absolut Haram!Wie soll das noch Enden?
Ich habe mir gedacht ,das Frauen und Männer gertennt Feiern können!Das ist eine annehmbare Lösung!
Doch keiner hört darauf und machen so weiter.
Ich finde es auch noch schlimm wenn die Frauen halbbekleidet tanzen vor Männern,möge Allah uns rechtleiten und aus unseren Fehlern zu lernen,auf das uns der Barmherzige Schöpfer verzeihen möge.

Mit Freundlichen Grüßen und Frieden
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Re: Über musik, gesang und tanz

Post Posted: Wed Sep 08, 2010 5:34 am

Kennt jemand vielleicht authente Quellen, indem es klar und deutlich vermerkt ist, Musik sei in seiner ganzen Form verboten? Musik ist schließlich nicht gleich Musik. Musik besteht nicht nur aus Instrumenten und so viel ich weiß, sei der Verbot für Instrumente, die durch blasen von Luft funktionieren. Da dies der Shaitan macht. Es ist mir sehr neu, dass die Musik mit Gesang und allen Instrumenten verboten sei.
Wenn etwas so klar und deutlich wäre, würden islamische Songs verboten und verpönt in der islamischen Welt sein, sind sie aber nicht.

"2:78 Es gibt ungelehrte unter Ihnen, die das Buch nicht kennen, sondern nur Wunschvorstellungen; und sie stellen nichts anderes als Vermutungen dar."

"23:3 Wahrlich, unter den Gläubigen gehören die, die sich von unbedachter Rede abwendten" :)

und hier noch ein islamischer Song
www.youtube.com/watch?...re=related

sakandar
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Re: Über musik, gesang und tanz

Post Posted: Wed Sep 08, 2010 2:55 pm

sakandar:
Kennt jemand vielleicht authente Quellen, indem es klar und deutlich vermerkt ist, Musik sei in seiner ganzen Form verboten? Musik ist schließlich nicht gleich Musik. Musik besteht nicht nur aus Instrumenten und so viel ich weiß, sei der Verbot für Instrumente, die durch blasen von Luft funktionieren. Da dies der Shaitan macht. Es ist mir sehr neu, dass die Musik mit Gesang und allen Instrumenten verboten sei.
Wenn etwas so klar und deutlich wäre, würden islamische Songs verboten und verpönt in der islamischen Welt sein, sind sie aber nicht.

"2:78 Es gibt ungelehrte unter Ihnen, die das Buch nicht kennen, sondern nur Wunschvorstellungen; und sie stellen nichts anderes als Vermutungen dar."

"23:3 Wahrlich, unter den Gläubigen gehören die, die sich von unbedachter Rede abwendten" :)

und hier noch ein islamischer Song
www.youtube.com/v/G-2D...re=related


Die Verse die du zitierst treffen auf Personen zu die ohne Beweise aus dem Quran und der Sunnah sprechen und ihren Wünschen, Neigungen und Vermutungen folgen. Oben sind eine Reihe von authentischen Quellen aufgelistet, mit Beweisen aus den Primärquellen Quran und Sunnah. Du aber schreibst nichts was man mit Quran und Sunnah belegen könnte. Die eigene Meinung ist keine authentische Quelle für den Islam, sondern ein Weg wie der Shaitan versucht Einfluss auf die authentischen Quellen zu nehmen um sie zu verändern missinterpretieren und zu entstellen.

- dein Wissen ist kein Maßstab für richtig und falsch, nur weil die Sache Dir neu ist, heisst ja nicht dass sie falsch ist

- wenn in den islamischen Ländern Schwein erlaubt wurden wäre und keiner was dagegen hätte, so würde es nicht bedeuten dass der Islam es gutheisst... man darf nicht den Islam an das Verhalten der Muslime in den islamischen Ländern messen oder der Regierungen dort, das wäre fatal und würde den Islam in ein dunkeles Licht stellen

Man guckt sich die Beweise aus dem Quran und der Sunnah an und nicht was die Leute in den islamischen Ländern davon halten.

Afghanischen Hochzeiten sind heutzutage eine totale Katastrophe, es wird keiner auf die Idee kommen zu sagen, dass diese Art von Hochzeit aus islamischer Sicht erlaubt ist, nur weil die Menschen es praktizieren und es nicht verbieten.
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Re: Über musik, gesang und tanz

Post Posted: Wed Sep 08, 2010 2:57 pm

und ach ja, ich habe oben ein Link eingefügt zu einem Buch das dieses Thema sehr ausführlich behandelt. Wer aufrichtig nach der richtigen Antwort sucht sollte dieses Buch bestellen und lesen.
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Re: Über musik, gesang und tanz

Post Posted: Sat Sep 11, 2010 9:57 pm

Entweder habe ich einen Lesefehler oder hier ist wirlkich keine Quelle vom Koran bezüglich der Musik vermerkt, ich sehe hier nämlich keinen Quelle aus dem Koran. Zudem habe ich einge Fragen, sofern du gestattest. Sind alle Hadithe für dich Authent, wenn ja, wie kannst du es beweisen und wieviele Jahre nach der kompletten Offenbarung kam das erste Hadith raus? Muss nicht jeder Text vom Hadith eine Ableitung aus dem Koran sein und logischer Weise jeder Vers auf eine Quelle zurückführen?
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De Delhi Tacht herawoma che rayad kram, Zma da khpala Pashtunkhwa da Ghare Saroona

Ich vergesse den Thron von Dehli, wenn ich mich an den Gipfeln der Berge meiner Paschtunkhwa erinnere

By Ahmad Shah Durrani

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Re: Über musik, gesang und tanz

Post Posted: Sat Sep 11, 2010 11:45 pm

salam aleikum

musik ist dann denke ich haram, wenn es zur verführung von mann und frau bringt.
auf hochzeiten wenn der musiker singt und frauen und männer aufmuntert zu tanzen zusammen auf der tanzfläche,
ist auch nicht in ordnung.

"Unter den Menschen gibt es manch einen, der ergötzende Unterhaltung einhandelt, um (andere) vom Weg Gottes ohne (rechtes) Wissen abirren zu lassen und ihn zum Gegenstand des Spottes zu nehmen. Für solche ist eine schmähliche Pein bestimmt." (31:6)



ich habe einen gelehrten mal vor ein paar monaten dannach gefragt,er sagte
ruhige musik ,mit texten die einen positiven sinn haben ,kann man hören.

In 7:32 verdammt GOTT erfundene Verbote: Sprich: "Wer hat die schönen Dinge Gottes verboten, den Er für seine Diener hervorgebracht hat und die guten Speisen?" Sprich: "Sie sind den Gläubigen im Diesseits erlaubt, und im Jenseits sind sie ausschließlich für sie bestimmt." So stellen Wir die Verse des Koran für die Menschen klar, die sich um Wissen bemühen.

so genau weis ich es auch nicht ,die gelehrten sind auch bis heute unterschiedlicher meinung
doch die worte Gottes zählen mehr als das hadith.

angenehmen abend noch

Tamanah
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